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LAZ-Sprinter Roy Schmidt holt Bronze bei U23-Meisterschaft in Göttingen

LAZ-Sprinter Roy Schmidt holt Bronze bei U23-Meisterschaft in Göttingen

Er war als Nummer eins der Meldeliste nach Göttingen gereist und ein klein wenig in der Favoritenrolle. Doch am Ende konnte der LAZ-Leichtathlet Roy Schmidt auch mit seinem Bronzerang über 100 m bei den deutschen Meisterschaften der U23 gut leben.

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LAZ-Leichtathlet Roy Schmidt. (Archivfoto)

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. "Wir waren drei Sprinter auf Augenhöhe. Am Ende hat der Start den Ausschlag gegeben", sagte der Schützling von Ronald Stein, der im Halbfinale sehr gute 10,45 s erzielt hatte und im Endlauf bei leichtem Gegenwind 10,50 s erreichte.

 Silber verpasste der 21-Jährige um ganze zwei Tausendstel. "Aber darüber ärgere ich mich nicht so sehr. Ich bin froh, dass ich mich zwischen 10,40 und 10,50 Sekunden stabilisiert habe. Davon habe ich im vergangenen Jahr noch geträumt." Roy Schmidt räumte jedoch auch ein, dass es kein optimaler Tag für ihn war. "Ich hätte schon gern gewonnen, aber da hätte alles passen müssen." Punkt eins war der Start: "Den ersten Versuch hatte ich optimal erwischt, da war ich schon einen halben Meter enteilt und hätte vielleicht gewonnen. Da jedoch die Startpistole nur geklickt hatte, wurde der Start wegen des technischen Fehlers wiederholt." Dabei passierte ihm ein minimales Zucken, so dass die Spannung kurz raus war - und der gebürtige Jenaer rannte hinterher.

 Dies hatte zur Folge, dass er nicht ganz so locker blieb. "Im direkten Duell Mann gegen Mann werden meine Schritte im Moment noch etwas kurz. Aber die Form stimmt nach wie vor", so sein Fazit. Auf seine Lieblingsstrecke 200 Meter verzichtete er gestern, um vor der Team-EM in Gateshead kein Risiko einzugehen. "Bei Rückenwind und 25 Grad hätte ich zumindest den Vorlauf gern gemacht. Aber sieben Rennen an sieben Tagen sind genug."

 LAZ-Kollegin Christine Winkler wurde im Speerwerfen als eine der Jüngsten Sechste. Mit 49,50 m verpasste die 18-Jährige die erhofften 50 m sowie U20-EM-Norm (51 m) diesmal noch. Stark präsentierte sich MoGoNo-Stabartistin Karen Eltzschig. Die 20-Jährige steigerte ihren Sachsenrekord um zehn Zentimeter und überquerte die ersehnten 4,00 Meter. Mehr als Platz acht war im Feld von 25 Springerinnen aber nicht drin. "Karen hat ihre Aufgabe mehr als erfüllt", sagte Trainer Olaf Kasten mit einer gehörigen Portion Stolz: "Sie war mit der zwölften Vorleistung angereist und hat vier Plätze gut gemacht. Bei böigem Wind war schon die Anfangshöhe eine Zitterpartie ohne Ende. Aber sie hat ihre Sache super gemacht." Kasten geht davon aus, dass jetzt der Knoten geplatzt und der Kopf frei ist für noch höhere Sprünge.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.06.2013

Frank Schober

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