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LVB-Handballer drehen Spiel gegen Kronau/Östringen und beenden Negativserie

LVB-Handballer drehen Spiel gegen Kronau/Östringen und beenden Negativserie

Dank einer starken Leistung in der zweiten Halbzeit haben die Regionalliga-Handballer der SG LVB Leipzig das Punktspiel gegen die SG Kronau/Östringen II für sich entschieden.

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LVB-Handballer Sebastian Lorenz-Tietz

Quelle: Martin Glass

Leipzig. Nach dem Pausenrückstand von 11:15 gelang den Hausherren am Sonntag ein knapper 28:27-Erfolg gegen den Tabellenneunten. Das abstiegsgefährdete Team von Trainer Jens Große beendete damit seine Negativserie von sieben Niederlagen in Folge. „Wir haben lange auf einen Sieg gewartet. Heute war das Glück auf unserer Seite“, freute sich der LVB-Coach. Bester Torschütze bei den Hausherren war Danny Trodler mit neun Treffern.

In der ersten Halbzeit bewegten sich beide Teams zunächst auf Augenhöhe. Nach der 5:4-Führung für die SG LVB (9. Minute) kam das Spiel der Leipziger jedoch ins Stocken. Die Gäste zogen vor rund 400 Zuschauern bis auf 9:5 (15.) davon und blieben bis zur Halbzeitpause klar in Führung (15:11).

Auch nach dem Wechsel war Kronau/Östringen II weiter am Drücker. Trotz eines zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Rückstands (14:21 / 40.) gab sich das LVB-Team nicht geschlagen und startete eine furiose Aufholjagd. „In der zweiten Hälfte standen wir aggressiver, haben in der Abwehr viele Bälle gewonnen“, so Große, der auf eine offensive 3:3-Abwehr setzte. Die konditionellen Vorteile gegenüber den weit angereisten Gästen kamen den Hausherren im zweiten Spielabschnitt zugute. „Dass wir uns wieder herankämpfen, hätte aber wohl keiner erwartet“, sagte der Trainer.

In der turbulenten Schlussphase hatten die Gastgeber dann die besseren Nerven. Nach dem Ausgleichstreffer zum 27:27 durch Sebastian Lorenz-Tietz sorgte Richard Wagner zwei Minuten vor Abpfiff für die erstmalige Führung der Gastgeber in Hälfte zwei. Obwohl die Gäste ihren Torhüter auswechselten und einen zusätzlichen Angreifer aufs Feld brachten, hielt Leipzigs Keeper Stefan Claus den Sieg fest.

Für die LVB-Handballer keimt nun wieder Hoffnung im Abstiegskampf auf. Neun Punkte trennt das Team derzeit vom rettenden Ufer. In den sieben ausstehenden Partien besteht damit zumindest noch theoretisch die Chance auf den Klassenverbleib. Am nächsten Samstag reist die Mannschaft zum Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten TSV Neuhausen/Filder. „Wir wollen gewinnen“, gibt der LVB-Coach die Marschrichtung vor. „Heute hat die Mannschaft gemerkt, dass sie es noch kann.“

SG LVB:

Röttig/Claus - Trodler (9), Höhne (6/3), Wagner (4), Bödemann (2), Grießbach (2), Berthold (2), Lorenz-Tietz (1), Eulitz (1), Kunz (1/1), Steinbeck, Kostulski, Ziemann

Robert Nößler

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