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LVB-Handballer wechseln den Trainer – Kooperation mit dem SC DHfK Leipzig geplant

LVB-Handballer wechseln den Trainer – Kooperation mit dem SC DHfK Leipzig geplant

Die Drittliga-Handballer der SG LVB Leipzig stellen sich für die kommende Saison neu auf. Nach LVZ-Informationen wird Coach Torsten Löther die Mannschaft im Sommer abgeben.

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LVB-Coach Torsten Löther (Archiv).

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Seinen Posten soll der bisherige Co-Trainer Nils Kühr übernehmen. Tommi Sillanpää, Geschäftsführer der LVB-Handballer, wollte weder die Personalie noch die Gründe dafür kommentieren, verwies aber auf eine für heute angekündigte Pressemitteilung.

Der gebürtige Thüringer Kühr war im vergangenen Oktober von der HSG Werratal zu den Straßenbahnern gewechselt. In seiner Trainerkarriere hat der 37-jährige A-Lizenz-Inhaber bereits einige Erfahrung gesammelt. Er gehörte dem Trainerstab des SV Union Halle-Neustadt an und hospitierte beim HC Leipzig. Später arbeitete Kühr auch als Assistenzcoach beim ThSV Eisenach.

Die Zukunft von Löther ist noch offen. Der Trainer sieht den Wechsel ohne Groll. „Das ist das gute Recht des Managements“, so der 46-Jährige, der hauptberuflich als Therapeut im Klinikum Sankt Georg arbeitet. Ein weiteres Engagement im Verein sei genauso denkbar, wie ein endgültiger Abschied.

Verändern soll sich auch das Gesicht der Mannschaft. Bereits fest stehen die Abgänge von Tom Hanner und Florian Pfeiffer. Ihre Verträge laufen nach der Saison aus. Die beiden Rückraumspieler wechseln zum Ligakonkurrenten Dessau-Roßlauer HV. Laut Sillanpää habe der Verein mit Pfeiffer verhandelt, die Muldestädter hätten aber das finanziell lukrativere Angebot vorgelegt. Hanner suchte eine neue Herausforderung. In Dessau spielen sie künftig unter Trainer Uwe Jungandreas, der den Traditionsverein mit einem Aufstieg in die 2. Bundsliga in den kommenden beiden Jahren zu altem Glanz verhelfen will.

Profitieren könnte die SG LVB auch vom Höhenflug des SC DHfK. Die Grün-Weißen stehen vor dem Aufstieg in die 1. Bundesliga und benötigen künftig einen Partner für Nachwuchsspieler und Anschlusskader. „Wir wollen eine Kooperation ins Leben rufen, das macht Sinn für beide Seiten“, kündigte Sillanpää an. Sein Kollege Karsten Günther vom SC DHfK bestätigte gemeinsame Gespräche. „Noch ist nichts fix, eine Einigung wäre aber sehr wünschenswert“, sagte er. Vor allem Spieler aus dem Nachwuchs könnten so in der Stadt gehalten und für Einsätze im Männerbereich vorbereitet werden.

Matthias Roth

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