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LVB-Sieg gegen Aue in letzter Sekunde - Leipziger mausern sich zum Favoritenschreck

LVB-Sieg gegen Aue in letzter Sekunde - Leipziger mausern sich zum Favoritenschreck

Die Drittliga-Handballer der SG LVB haben den Coup geschafft und den Aufstiegsanwärter EHV Aue am Sonntag knapp geschlagen. In letzter Sekunde verwandelte Krzysztof Zart einen Freiwurf zum 31:30-Siegtreffer für die Leipziger.

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SG LVB-Rückraumspieler Krzysztof Zart traf gegen Aue in letzter Sekunde zum 31:30.

Quelle: Martin Glass

Leipzig. Deren Trainer Jens Große war von der Leistung überwältigt: „Ich bin sprachlos. Es hätte uns niemand zugetraut, dass wir fünf Punkte gegen drei Zweitliga-Absteiger holen.“ Die Saisonziele hätten sich dadurch aber nicht verändert: „Wir wollen weiterhin den Klassenerhalt so schnell wie möglich erreichen.“

Zu Beginn der Partie sah es aber ganz und gar nicht nach einem Sieg der LVB-Handballer aus. Sie zeigten zu großen Respekt vor der Auer Abwehr, kamen nicht zum Zug. Die Gäste dagegen holten schnell einen 5:0-Vorsprung heraus. Nach einer Umstellung im Leipziger Angriff lief es dann aber besser. Das Team steigerte sich, trat selbstbewusster auf und konnte schließlich zum 10:10 ausgleichen. Dank eines starken Konterspiels und einer sehr guten Torwartleistung von Sebastian Schulz gelang der SG sogar die Führung. Mit 17:16 ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften ein kampfbetontes Spiel vor rund 750 Zuschauern, die in der Sporthalle Brüderstraße für beste Derby-Atmosphäre sorgten. Den Leipzigern gelang es sogar, auf 29:25 davonzuziehen. Kurz vor Schluss schlichen sich jedoch Unkonzentriertheiten ein, Aue agierte dagegen cleverer. Spannender als mit einem 30:30 in der letzten Minute hätte die Partie nicht ausfallen können. Entsprechend ausgelassen jubelten die Leipziger Fans nach dem 31. Tor.

Als „verdient“ bezeichnete Aues Trainer Maik Nowak den Sieg der SG LVB. Seinem Team habe das nötige Quäntchen Glück gefehlt. „Wir haben nicht mit Köpfchen sondern nur mit Kampf gespielt“, kritisierte Nowak die Leistung der Erzgebirgler. Leipzig-Trainer Große dagegen bescheinigte seiner kompletten Mannschaft ein gutes Zeugnis: „Damit kann man nur zufrieden sein.“

Bester Leipziger Werfer war Sascha Meiner mit elf Toren. Dener Jaanimaar traf für Aue neun Mal.

SG LVB Leipzig: Sascha Meiner (11/5), Jacob Fritsch (5), Georg Eulitz (4), Richard Wagner (2), Max Berthold (2), Marcus Leuendorf (1), Daniel Kunz (-), Jan Höhne (1), Oliver Wendlandt (3), Krzysztof Zart (2), Tommi Sillanpää (-), Torhüter: Manuel Röttig, Patrick Ziebert und Sebastian Schulz

maf

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