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Landesderby in der Lausitz: Cottbus gegen Berlin als „Duell Arm gegen Reich“

Landesderby in der Lausitz: Cottbus gegen Berlin als „Duell Arm gegen Reich“

Zwischen den Stadien beider Vereine liegen nur 114 Kilometer - doch eigentlich trennen beide Clubs Welten. „Es ist das Duell Arm gegen Reich“, bringt es Trainer Claus-Dieter Wollitz vor dem Berlin-Brandenburg-Derby seines FC Energie Cottbus gegen Hertha BSC an diesem Freitag (18.00 Uhr) auf den Punkt.

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Quelle: dpa

Cottbus/Berlin. Erstaunlich dennoch: Nach fünf Spieltagen haben beide Teams 13 Punkte auf dem Konto und sind bisher ungeschlagen.

Trotz des besten Saisonstarts der Vereinsgeschichte im Profifußball will man beim FC Energie Cottbus vom Aufstieg weiter nichts hören - zumindest offiziell. Sein Team sei in dieser Saison „noch kein Aufstiegskandidat“, meinte Wollitz. Das „A-Wort“ überlassen sie in der Lausitz den Hauptstädtern. „Die Cottbuser gehören zu den Mannschaften, die um den Aufstieg spielen. Sie haben bereits in der vergangenen Saison eine gute Rückrunde gespielt und setzen das jetzt fort“, sagte Hertha-Manager Michael Preetz am Mittwoch. Den Konter gab es postwendend aus Cottbus. „Hertha wird am Saisonende vor uns stehen. So viel können die gar nicht falsch machen.“

Momentan stehen die Berliner nur aufgrund der besseren Tordifferenz vor Energie - ein Wimpernschlag. Riesige Unterschiede klaffen dagegen in der Infrastruktur der Vereine. Hertha hat mit geschätzten 33 Millionen Euro den höchsten Etat der Liga, zudem mit dem Berliner Olympiastadion die größte Arena mit einer Kapazität von 74 244 Besuchern. Cottbus muss sich mit rund 13 Millionen Euro begnügen und im Stadion der Freundschaft haben 22 528 Besucher Platz. Bis Mitte der Woche waren für das Derby bereits 16 000 Tickets verkauft. Cottbus rechnet mit einer vollen Arena.

„Wir spielen dann nicht elf gegen elf, sondern 13:11“, meinte Wollitz und richtete eine Kampfansage gen Hauptstadt: „Wir werden gegen Hertha alles aus uns rausholen. Und das ist nicht wenig. Wir haben nichts zu verlieren, können aber viel gewinnen. Auch wenn Hertha über die Saison hin die besseren Voraussetzungen hat - in diesem einen Spiel können wir sie besiegen.“

Auch sein Hertha-Kollege Markus Babbel rechnet seiner Mannschaft eine Siegchance aus: „Wir müssen die Balance aus Offensiv- und Defensivarbeit finden. Das ist uns beim 4:0-Sieg gegen Karlsruhe gut gelungen - so müssen wir auch in Cottbus auftreten. Ich denke, dann ist etwas drin.“ Im Stadtderby gegen den 1. FC Union Berlin am vergangenen Freitag kam Hertha beim 1:1 allerdings mit einem blauen Auge davon. Babbel: „Wir müssen es besser machen als gegen Union.“

„Das wird ein heißer Abend. Wir sind bereit für das Spitzenspiel in Cottbus“, erklärte unterdessen Hertha-Manager Preetz: „Ich hoffe auf einen gleichen Rahmen wie bei Union mit heißer Atmosphäre und einem friedlichen Derby“.

Mario Luisen und Karsten Lehmann, dpa

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