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Landespokal: Eilenburg muss sich Favorit CFC beugen

Landespokal: Eilenburg muss sich Favorit CFC beugen

Mit der Pokalüberraschung wurde es nichts, Sachsenligist FC Eilenburg musste sich im letzten Viertelfinalspiel um den Landespokal dem Drittligisten Chemnitzer FC standesgemäß 0:4 beugen.

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Eilenburgs prominenter Torhüter Tomislav Piplica (l.), wie man ihn aus seinen Profi-Tagen kennt.

Quelle: Picture Point

Leipzig. Dabei war der Gastgeber in der ersten Halbzeit dem immerhin drei Klassen höher angesiedelten CFC fast ebenbürtig. Was vielleicht auch ein wenig an den komplizierten Bodenverhältnissen im Ilburg-Stadion lag, ohne die Leistung der Eilenburger schmälern zu wollen. Die Strafräume und ein Streifen parallel zur Mittellinie waren vom Schnee beräumt, der Rest des Feldes nicht. Eine Präparation, die Gästetrainer Gerd Schädlich etwas angesäuert zur Kenntnis nahm.

Sein Team führte dennoch zur Pause 2:0, weil die Eilenburger ihre Chancen durch Hernandez Coyt (Pfosten aus Nahdistanz) und Nico Merseburger (scheitert allein vorm Torwart) ausließen. Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste nach und schaukelten das Spiel sicher nach Hause. Im Halbfinale wartet auf die Chemnitzer nun Oberligist FSV Zwickau.

Das Spitzenspiel der Sachsenliga zwischen Oberlausitz Neugersdorf und RB Leipzig II wurde erst zwei Tage zuvor angesetzt, was eine gezielte Vorbereitung auf solch eine wichtige Partie nicht eben erleichterte. Doch die Aktiven nahmen die Herausforderung, die den Nöten der Spielansetzer geschuldet war, mit viel Engagement an. Die 160 Zuschauer am Neugersdorfer Kunstrasen sahen ein 2:2, das auch höheren Ansprüchen gerecht geworden wäre. "Das waren 90 sehr intensive Minuten", urteilte RB-Trainer Tino Vogel, "die Gastgeber waren richtig gut und forderten meiner Elf Schwerstarbeit ab." Dennoch führten die Leipziger nach der ersten Halbzeit schon 2:0. Tom Nattermann traf früh nach einer pfiffig-flotten Freistoßausführung von Alexander Siebeck. Wenig später fälschte der Neugersdorfer Sebastian Uhlig einen Schuss ins eigene Tor ab.

Es war mitnichten eine Vorentscheidung, denn die Oberlausitzer kamen ungebrochen aus der Pause. Nach einem RB-Eckball ging ein Konter gen RB-Tor ab, den Jiri Sisler vollendete. Vier Minuten später traf Jan Flachbart nach Einwurf zum Ausgleich. Vogel bezeichnete das 2:2 als "gerechtes Ergebnis, wobei für beide der Sieg noch möglich war." Der RB-Coach hatte bei dieser Einschätzung besonders die Elfmeterszene der 81. Minute im Blick, als Joker Mirko Jentzsch an FCO-Torwart Miroslav Samoel scheiterte. Der Schütze schien dabei im Kunstrasen hängen geblieben zu sein.

Achtmal blieb der FC Grimma auch hängen, genauer gesagt zuletzt achtmal in Folge ohne Sieg. Diese Durststrecke fand nun beim Bischofswerdaer FV ein Ende, die Mannen von Trainer Daniel Wohllebe gewannen am Sonnabend 2:1. Anfangs stockte den Muldestädtern jedoch erst einmal das Herz. Es gab einen Handstrafstoß (5.), den Martin Krause allerdings vorbei semmelte. Weit später gingen die Gäste durch einen Foulelfmeter von Stefan Tröger selbst in Führung. Doch der BFV egalisierte trotz Unterzahl (Philipp Schmidt hatte wegen Schiedsrichter-Beleidigung Rot gesehen) umgehend durch den unmittelbar zuvor eingewechselten Mittelstürmer Danny Burda. Ein Glücksgriff von Coach Matthias Müller, so schien es - und kam anders: Ein Zusammenspiel der Oldies René Heusel und Marcus Hausmann brachte Grimma erneut und entscheidend zum 2:1 in Vorhand.

Der Döbelner SC schaffte gegen den starken NFV Gelb-Weiß Görlitz ein achtbares 0:0.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.03.2013

Frank Müller

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