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Landespokal: Spielort und Datum für Dynamo-Partie gegen Zwenkau sind weiter unklar

Landespokal: Spielort und Datum für Dynamo-Partie gegen Zwenkau sind weiter unklar

Nach dem kampflosen Einzug in das Viertelfinale des sächsischen Landespokals steht weiterhin nicht fest, wo und wann die Dresdner Dynamos gegen den VfB Zwenkau um den Halbfinaleinzug antreten werden.

Dresden. Ursprünglich wollten die in der Bezirksliga Leipzig spielenden Zwenkauer am 13. April im Leipziger Alfred-Kunze-Sportpark gegen die Dresdner antreten. Dies wurde vom Sächsischen Innenministerium nun aber untersagt.

Das Ministerium fürchtet den Besuch von Sachsen- und Lok-Leipzig- Fangruppierungen, die "ein traditionell feindliches Verhältnis zum Anhang von Dynamo Dresden haben". Dafür stünden nicht genügend Einsatzkräfte bereit. Die Zwenkauer suchen nun nach einem neuen Spielort oder einem neuen Termin. Wie Präsident Silvio Krüger am Freitag gegenüber DNN-Online mitteilte, ist ein Gespräch mit den Betreibern der Red-Bull-Arena, dem ehemaligen Leipziger Zentralstadion, geplant.

Große Chancen rechnet sich Krüger aber nicht aus. Die Stadionmiete von regulär 50.000 Euro wäre für den kleinen Verein vor den Toren Leipzigs nicht zu stemmen und müsste kräftig reduziert werden. Auch, da unklar ist, wie viele Fans ihre Dynamos unter der Woche zum sportlich zweitrangigen Landespokal begleiten würden.

Größere Chancen sieht er in einer Terminänderung. Am 27. April, so hoffen die Zwenkauer, könnten genügend Polizisten verfügbar sein, um doch im Alfred-Kunze-Sportpark in Leipzig spielen zu dürfen. Das neue Datum sei mit dem Verband bereits abgestimmt, fraglich ist aber, ob das Innenministerium sein OK gibt.

Auch ein Tausch des Heimrechts ist noch möglich. Wie Krüger berichtet, hat Dynamo angeboten, das Spiel am 13. April im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion auszutragen. „Wir wollen unbedingt in der Region spielen", sagt Krüger, „und am liebsten in Leipzig". Eine endgültige Entscheidung soll in den kommenden Tagen fallen.

Bereits beim Achtelfinalspiel von Dynamo gegen die Kickers Markkleeberg hatte es Ärger gegeben. Polizei und Verband hatten den Markkleeberger Sportpark als nicht sicher genug befunden. Danach hatten beide Vereine das Heimrecht getauscht. Dynamo, das aufgrund der hohen Stadionkosten nicht im Glücksgas-Stadion spielen wollte, hatte zunächst Wilsdruff, später Neustadt als Austragungsort benannt. Aufgrund der späten Spielzeit am Abend unter der Woche und der langen Anreise hatten sich die Markkleeberger letztlich entschlossen, nicht anzutreten. Der Sächsische Fußballverband entschied, dass Dynamo kampflos in die nächste Runde einzieht, Markkleeberg erhielt keine Geldstrafe.

sl / gs

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