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Landespokalsieger aus Halle, Leipzig und Meuselwitz versuchen ihr Glück im DFB-Pokal

Landespokalsieger aus Halle, Leipzig und Meuselwitz versuchen ihr Glück im DFB-Pokal

Die Spannung steigt, die Hoffnung auf ein paar Sensationen mehren sich. Am kommenden Wochenende beginnt für Deutschlands Fußball-Granden nach Wochen der Sommerpause wieder der Ernst des Sportlerlebens.

Leipzig. In der ersten Runde des DFB-Pokals heißt es für die Profiteams aus den drei Bundesligen vor allem, sich gegen die vermeintlichen Amateure aus den Niederungen schadlos zu halten. Die fußballerischen Underdogs aus der Regional- und Oberliga wollen natürlich ihre Chance nutzen, den Klassenunterschied zum Oberhaus zumindest für einen Abend vergessen lassen und auf der großen Fußballbühne auftrumpfen.

Alle drei amtierenden Landespokalsieger aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt haben dabei attraktive Gegner zugelost bekommen und entsprechend groß ist auch der Andrang in den Stadien. Leipzigs aufstrebende Rasenballsportler empfangen mit Neu-Coach Peter Pacult schon am Freitagabend den VfL Wolfsburg mit Trainerlegende Felix Magath. Angesichts der personellen Stärke und weitreichenden Erfahrungen einiger Leipziger Kicker in höheren Klassen ist vor sicher mehr als 20.000 engagierten Zuschauern in der Red Bull Arena eine Überraschung möglich.

Wenige Kilometer entfernt wird der Hallesche FC am Samstag als Sachsen-Anhalts Pokalsieger sein Glück gegen Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt versuchen. Das Spiel im Stadion am Bildungszentrum bekam allerdings schon im Vorfeld einen bitteren Beigeschmack. Erst mussten die Verantwortlichen eine Alternative für ihre momentan noch in Bau befindliche eigene Arena finden, blitzten in einer wochenlangen Tortur bei insgesamt elf anderen Betreibern ab und treten deshalb nun vor gerade einmal 2500 Zuschauern im Stadion des FC Halle-Neustadt an.

Danach vergifteten Provokationen der beiden Fanlager die ohnehin angespannte Stimmungslage zum Risikospiel und machen einen Großeinsatz der Polizei notwendig. Vor allem ein Video einiger HFC-Fans auf dem Videoportal Youtube, das neben Schmähungen des Gegners auch antisemitische Parolen beinhaltet, sorgte für Aufsehen unter den Eintracht-Fans, die nun auch ohne eines der 300 verfügbaren Tickets in großen Scharen an die Saale reisen wollen.

Weitaus beschaulicher dürfte es am Sonntag beim Zispendorfer FC Meuselwitz zugehen. Der Thüringen-Pokalsieger bekommt es mit Bundesliga-Aufsteiger Hertha BSC zu tun. Um den großen Andrang im eigentlich eher kleinen Stadion gerecht zu werden, ließ der Verein zusätzliche Tribünen errichten. Insgesamt 9600 Fans finden nun in der Blue-Chip-Arena Platz, knapp 8000 hatten am Freitag schon eine Karte in der Tasche. Obgleich den Thüringern gegen den Hauptstadtclub auch nur Außenseiterchancen eingeräumt werden, nährt ein Blick zurück sicher trotzdem so manche ZFC-Hoffnung: Gegen den 1. FC Köln hielten die Meuselwitzer im vergangenen Jahr gut mit, wussten beim 0:2 vor 9000 Zuschauern sogar mehrfach zu glänzen.

Neben den Landespokalsiegern hoffen am Wochenende auch mehrere höherklassige Clubs aus der Region auf den Einzug in die nächste DFB-Pokalrunde. Zweitligisten Dynamo Dresden hat dabei am Samstagnachmittag mit Vizemeister Bayer Leverkusen wohl die schwerste Aufgabe vor der Brust. Dresdens Liga-Konkurrent Erzgebirge Aue reist bereits am Freitag zum 1. FC Saarbrücken und Energie Cottbus muss tags darauf bei Holstein Kiel antreten. Nicht zuletzt misst sich Union Berlin mit Rot-Weiss Essen (Freitag), der BFC Dynamo mit Bundesligist Kaiserslautern (Samstag) und Hansa Rostock (Samstag) mit dem VfL Bochum.

mpu

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