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Last-Minute-Tor entscheidet Geisterspiel: Dynamo schafft glückliches Remis bei Hansa Rostock

Last-Minute-Tor entscheidet Geisterspiel: Dynamo schafft glückliches Remis bei Hansa Rostock

Im zweiten „Geisterspiel“ der Bundesligageschichte hat Hansa Rostock das Abstiegsgespenst nicht verscheuchen können. Das Team von Trainer Wolfgang Wolf kam gegen Dynamo Dresden am Sonntag vor leeren Rängen in der heimischen DKB-Arena über ein 2:2 (1:1) nicht hinaus und überwintert damit auf einem Abstiegsplatz.

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Der Rostocker Marcel Schied (r) und Cheikh Gueye von Dynamo Dresden im Zweikampf um den Ball.

Quelle: dpa

Rostock. Marcel Schied (1.) und Marek Mintal (57.) erzielten die Tore für die Hanseaten, die die Partie nach der Gelb-Roten Karte für Michael Wiemann (82.) mit zehn Mann beendeten. Für die Sachsen trafen Zlatko Dedic (43./Foulelfmeter) und in der Nachspielzeit Mickael Poté (90.+2).

„Wir haben ohne Not das Spiel aus der Hand gegeben. In der Schlussphase müssen wir mit Mann und Maus verteidigen, da haben wir nicht gut ausgesehen“, sagte Rostocks Coach Wolfgang Wolf nach seinem Heimdebüt. Dennoch sparte er nicht an Durchhalteparolen: „Das wird uns auf unserem Weg nicht zurückwerfen. Die Mannschaft hat Moral gezeigt und wird wieder aufstehen. Das werden wir im neuen Jahr zeigen.“ Sein Kollege Ralf Loose bemängelte die schlechte Chancenverwertung seiner Mannen. „Wir hatten große Chancen, um die Sache zu regeln. Den Punkt haben wir mehr als verdient“, sagte er.

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Rostock. Hansa Rostock hat den Sieg im zweiten Geisterspiel in der Geschichte der Fußball-Bundesliga in letzter Sekunde verpasst. Nach dem 2:2 gegen Dynamo Dresden sinken die Hoffnungen auf den Ligaverbleib für das Team von Trainer Wolfgang Wolf. Für die Sachsen trafen Zlatko Dedic (43./Foulelfmeter) und in der Nachspielzeit Mickael Poté (90.+2).

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Die Partie zwischen den beiden einstigen DDR-Oberligisten musste nach einem Urteil des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ohne Zuschauer stattfinden. Der DFB reagierte mit der drakonischen Strafe auf die Ausschreitungen im Nordderby zwischen Hansa und dem FC St. Pauli. Das Duell stand am 19. November kurz vor dem Abbruch, nachdem im Hamburger Fanblock bengalische Feuer abgebrannt worden waren. Rostocker Anhänger schossen daraufhin Leuchtraketen in den Gästeblock. Vor dem Anpfiff des Spiels gegen Dresden waren Anhänger der Ostseestädter in einem Protestzug vor das Stadion marschiert.

Bei guten äußeren Bedingungen erhielten die Hoffnungen der Gastgeber auf einen versöhnlichen Jahresabschluss bereits mit dem ersten Angriff Nahrung. Tino Semmer drang in den Strafraum ein, Schied nahm den Ball ab und hatte keine Mühe, an Gäste-Torhüter Wolfgang Hesl vorbei zur Führung einzuschießen.

Die Gäste blieben die Antwort aber nicht schuldig und erspielten sich in der Folge optische Vorteile, die auch in Chancen mündeten. Die besten vergaben Sebastian Schuppan (10.), dessen Kopfball von Hansas Tobias Jänicke vor der Linie aufgehalten wurde, und Dedic. Der Angreifer brachte es in der 35. Minute fertig, aus drei Metern am Tor vorbeizuschießen.

Zwei Minuten vor dem Wechsel machte es Dedic dann besser und verwandelte einen zweifelhaften Foulelfmeter zum insgesamt verdienten Ausgleich. Vorausgegangen war ein angebliches Foul von Semmer an Schuppan, die Fernsehbilder entlarvten den Pfiff von Schiedsrichter Deniz Aytekin jedoch als Fehlentscheidung.

Aber auch Hansa kam zurück. Mintal nahm eine Eingabe von Michael Wiemann direkt und schoss unhaltbar für Dresdens Torhüter Hesl zur erneuten Rostocker Führung ins rechte untere Eck ein. Für den lange verletzten ehemaligen Bundesliga-Torschützenkönig war dies erst sein zweiter Saisontreffer. Der schien drei Punkte wert zu sein. Bis Poté kam und mit dem letzten Spielzug zum kaum mehr erwarteten Ausgleich einschoss. 

dpa

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