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Lausitzer in der zweiten Liga weiter Mittelmaß - Energie Cottbus verzweifelt gegen clevere Fürther

Lausitzer in der zweiten Liga weiter Mittelmaß - Energie Cottbus verzweifelt gegen clevere Fürther

Der FC Energie Cottbus bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga weiter nur Mittelmaß. Gegen Spitzenreiter SpVgg Greuther Fürth konnten die Lausitzer nicht über ihren Schatten springen und unterlagen am Samstag mit 0:2 (0:1).

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Der Cottbuser Dimitar Rangelov verzweifelt, nachdem er einen Ball am leeren Fürther Tor vorbei geschossen hat (22.10.2011).

Quelle: dpa

Cottbus. Die Franken verlängerten damit ihre Erfolgsserie und erkämpften die am Vorabend an Fortuna Düsseldorf verlorene Tabellenführung zurück. Vor nur 9910 Zuschauern im Stadion der Freundschaft blieben die „Unaufsteigbaren“ aus Fürth damit im elften Spiel in Serie ungeschlagen.

„Bei uns kommt derzeit wirklich alles zusammen. Jeder Fehler wird hart bestraft. Wir bekommen die ganze Breitseite ab“, beklagte Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz. Er habe in der Nacht um 1:50 Uhr den Anruf von Dimitar Rangelow bekommen, der über Fieber und Erbrechen klagte und sei mit ihm sofort ins Klinikum gefahren. „Er war also nicht im Vollbesitz seiner Kräfte“, konstatierte Wollitz. Der Bulgare hatte die größte Chance der Gastgeber, als er in der 33. Minute nach einem Abstimmungsfehler zwischen Mergim Mavraj und Torhüter Max Grün frei stehend den Ball am rechten Pfosten vorbeizog.

Die Führung für die überaus effektiv spielenden Gäste hatte Olivier Occean (21.) einen Tag vor seinem 30. Geburtstag mit seinem sechsten Saisontor erzielt. Im zweiten Abschnitt verstärkte Cottbus den Druck auf das Fürther Tor, doch der Spitzenreiter agierte clever und konterte eiskalt: Nach einem Sturmlauf von Occean über die linke Seite und einer herrlichen Eingabe verwandelte Sercan Sararer (73.) zum 2:0 und sorgte für die Entscheidung.

„Fürth steht so weit oben, weil sie jeden Fehler gnadenlos ausnutzen“, meinte Christopher Schorch verzweifelt. „Wir haben alles probiert, sind aber nicht belohnt worden“, meinte der Verteidiger, nachdem die Gäste zum achten Mal in dieser Saison ohne Gegentor geblieben waren.

Der Ex-Fürther Daniel Adlung, der wegen seiner Bandscheibenprobleme zunächst auf der Bank Platz genommen hatte und später eingewechselt wurde, brachte etwas mehr Schwung in die Cottbuser Offensive, doch mehr als ein Pfostenschuss von Rok Kronaveter (67.) sprang nicht heraus. „Unsere Effektivität lässt sehr zu wünschen übrig“, kritisierte Adlung. „Was mit Martin Fenin passiert ist, darf jetzt nicht das Alibi für die Niederlage gelten“, meinte hingegen Ivica Banovic. Der Tscheche Fenin hatte zu Beginn der Woche mit der Bekanntmachung seiner schweren Depressionen Besorgnis im Umfeld des Vereins und im Energie-Team ausgelöst.

Wolfgang von der Burg, dpa

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