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Leichtathletik-WM: Verband lässt Leipziger Balnuweit und Dresdner Hamann nachrücken

Leichtathletik-WM: Verband lässt Leipziger Balnuweit und Dresdner Hamann nachrücken

Jubel in Leipzig und Dresden: Hürdensprinter Erik Balnuweit vom LAZ sowie Speerwerfer Lars Hamann vom DSC erhielten am Montagabend in der zweiten Nominierungsrunde des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) ihr Ticket für die Welttitelkämpfe vom 10. bis 18. August in Moskau.

Leipzig. Das gestern veröffentlichte deutsche Team wurde von ursprünglich 55 auf 67 Athleten aufgestockt.

"Richtig gepokert", meinte gestern Erik Balnuweit (24), der vergangene Woche die Normjagd beendet hatte, um nach vielen Reisestrapazen ins Training zurückzukehren und sich der WM-Vorbereitung zu widmen. Der deutsche Jahresbeste und B-Norm-Erfüller vertraute darauf, dass er die nationale Nummer eins und in den Top 20 der Welt bleibt - beides ging auf. Nicht gereicht hat es dagegen für seine LAZ-Hürdenkollegen Cindy Roleder und Alexander John, den seit Wochen eine schmerzhafte Fußverletzung plagt. Beide gehörten 2012 noch zum Olympia-Aufgebot für London.

Lars Hamann (24) hatte am 19. Juli mit seinem Sachsenrekord (84,20 Meter) sogar die A-Norm erfüllt. Doch auch der Elbestädter musste ein wenig ums Ticket bangen, weil das Werfer-Meeting in Neukieritzsch bei Leipzig ursprünglich nicht zur Liste der offiziellen Nominierungs-Wettkämpfe zählte. Doch erfahrene Kampfrichter sowie Vertreter des Landesverbandes Sachsen und des Institutes für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) bestätigten unisono den ordnungsgemäßen Verlauf. Trotz der Verletzung von Weltmeister Matthias de Zordo (Magdeburg) und der Formkrise des Olympia-Achten Tino Häber (DHfK Leipzig) werden sogar drei deutsche Speer-Asse in Moskau um den Finaleinzug bei den Männern kämpfen. Hamann wird von zwei Jenaer Werfern begleitet.

Auf sich allein gestellt ist dagegen Weltmeister David Storl im Kugelstoßen. "Wir sind eine Individualsportart. Das wird er gut wegstecken", sagte gestern sein Trainer Sven Lang. In seiner Funktion als Bundestrainer meinte der Markkleeberger jedoch: "Es ist schade, dass nur einer die Norm geschafft hat. Denn wir hatten einschließlich der Wildcard des Titelverteidigers diesmal sogar vier Startplätze." Ralf Bartels (Neubrandenburg) war über seinen Zenit hinaus. Erstmals reist Storls Trainingskollegin, Hallen-Europameisterin Christina Schwanitz, als Medaillenkandidatin zu einem Freiluft-Großereignis. Storl und Schwanitz absolvierten gestern ihren abschließenden Form- und Technik-Test am IAT in Leipzig. Beide werden bis zur Abreise nach Moskau in Kienbaum trainieren. Lang: "Das ist perfekt. Dort haben wir Ruhe und sind weit entfernt von eventuellen Alltagssorgen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 31.07.2013

Frank Schober

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