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Leipzig Open: Neue Namen in der Siegerliste - Viertelfinale ist Endstation für Leipziger

Leipzig Open: Neue Namen in der Siegerliste - Viertelfinale ist Endstation für Leipziger

Vor erfreulich großer Kulisse gingen am Sonntagnachmittag auf der LTC-Anlage im Sportforum die Leipzig Open zu Ende. Mit dem 25-jährigen Marc Sieber (Bremerhavener TC) und der für Dresden-Blasewitz spielenden zwei Jahre älteren Tschechin Zuzana Zalabska konnten sich wieder neue Namen in die Siegerliste der Internationalen Sächsischen Tennis-Meisterschaften, die ihre 15. Auflage erlebten, eintragen.

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Schmuckstück im Sportforum: Die LTC-Anlage mit dem Centre Court beim gestrigen Männer-Finale der Leipzig Open.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Beide wurden damit ihrer Favoritenrolle gerecht.

Sieber, Sohn eines deutschen Vaters und einer philippinischen Mutter, setzte sich im Finale gegen Stephan Hoiss (Iphitos München) mit 6:4, 6:2 durch. Zum Endspiel im Frauen-Einzel kam es nicht, weil die im Halbfinale gegen Vorjahressiegerin Lisa Brinkmann (Olympia Lorsch) erfolgreiche Natalie Pröse (Offenbacher TC) nicht antrat. Als Grund dafür gab die 22-Jährige starke Schmerzen am Handgelenk an. "Ich kann die Enttäuschung der Zuschauer verstehen. Trotzdem bin ich überglücklich, dass ich gleich bei meiner ersten Teilnahme an diesem tollen Turnier gewonnen habe", so Zalabska.

Für die besten Leipziger war im Viertelfinale Endstation. Die Vorjahresfinalistin Andrea Fischer (LSC) wurde von der für Regensburg spielenden Russin Inna Kuzmenko mit 2:6, 6:2, 6:2 gestoppt. Mark Tanz (RC Sport) lieferte trotz der 2:6, 2:6-Niederlage gegen Ralf Steinbach (Dresden-Blasewitz) einen guten Kampf. Der 21-jährige Steinbach kam bis ins Halbfinale und war mit dem dritten Platz bestplatzierter Sachse. Für Rekord-Landesmeister Christian Haupt endeten die Leipzig Open wieder enttäuschend. Diesmal wurde der für Blau-Weiß Dresden spielende Schkeuditzer schon in Runde zwei von Mischa-Nikolai Nowicki (Hansa Dortmund) 7:5, 3:6, 7:5 gestoppt.

Zu den Glanzpunkten der Veranstaltung zählten auch die Auftritte des 48-fachen DDR-Meister Thomas Emmrich, der die Mehrzahl seiner Titel in Leipzig erringen konnte. Der inzwischen 59-jährige Emmrich bewies bei einem Schaukampf sein nach wie vor großes Können und gab den Talenten wertvolle Hinweise.

"Die diesjährige Veranstaltung war für die Tennis-Hochburg Leipzig wieder ein großartiges Ereignis. Gemeinsam mit dem Sächsischen Tennis Verband werden wir alles daran setzen, das Turnier auch in den kommenden Jahren weiter zu entwickeln", versprach LTC-Präsident Mathias Reuschel bei der Siegerehrung.

Deren ganz besonderer Höhepunkt war der Auftritt von Wolfgang Lassmann. Der STV-Ehrenpräsident übergab der Stiftung zur Förderung des Steffi-Graf-Nachwuchszentrums einen Scheck in Höhe von 45000 Dollar. "Damit möchte ich an das historische Ereignis von 1990 erinnern, als die damals 21-jährige Steffi Graf nach ihrem Erfolg beim ersten Leipziger Tennis Grand Prix in der Messehalle 7 ihren Siegerscheck von 45 000 Dollar spontan für die Entwicklung des hiesigen Tennis spendete. Ich hoffe, dass ich damit beitragen kann, dass sich Sachsens Tennis-Nachwuchs erfolgreich entwickelt", stellte Lassmann unter Riesenbeifall fest.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.06.2013

Rolf Becker

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