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Leipziger Fecht-Stützpunkt hängt in der Warteschleife

Leipziger Fecht-Stützpunkt hängt in der Warteschleife

Der Weihnachtswunsch ist schnell ausgesprochen: "Ein paar ruhige Tage im Kreis der Familie", sehnt Leipzigs Degen-Ass Jörg Fiedler (35) herbei. Am Mittwoch trainierte der Doppel-Europameister in Tauberbischofsheim, wo er ab 27. Dezember erneut einen Kurz-Lehrgang absolviert.

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Jörg Fiedler aus Leipzig

Quelle: dpa

Leipzig. Der Fokus liegt klar auf dem Beginn der Weltcup-Saison. FCL-Aushängeschild Fiedler startet am 15./16. Januar beim Grand Prix in Doha (Katar). Danach geht es nach Italien.

Der nationale Auftakt verlief für den Olympia-Achten 2012 im Großen und Ganzen zufriedenstellend. Beim "Frankfurter Bembel" sprang Platz drei heraus. Im Kampf um den Finaleinzug unterlag er dem späteren Sieger Norman Ackermann knapp mit 14:15. "Vom Kopf und den Beinen her war es okay. Im Arm fehlt noch ein bisschen die Spritzigkeit", schätzt "Fiedel" ein, dessen Prioritäten ganz klar auf dem Trainerjob liegen und die Musketier-Rolle die schönste Nebensache der Welt ist.

"Ich habe sehr viel mit den Kindern gearbeitet und das eigene Programm hintenangestellt", sagt der Routinier. Aus der Ruhe lässt sich Jörg Fiedler deshalb nicht bringen. Was ihn umtreibt, ist der vom Deutschen Olympischen Sportbund noch immer nicht genehmigte Nachwuchs-Bundesstützpunkt. Bis zum Jahresende sollte eigentlich alles unter Dach und Fach sein. Fechtverbands-Präsident Gordon Rapp hatte gegenüber der LVZ mehrfach positive Signale für den Standort gesendet und ein erhebliches Potenzial ausgemacht.

Jörg Fiedler hofft, dass die bisherigen Anstrengungen an verantwortlicher Stelle zum "Ja" führen. "Wir haben gute Strukturen aufgebaut. Dazu gehört, dass die Leistungsgruppe täglich in der ehemaligen Judohalle in der Arena trainiert. Dies wurde auch dank der Unterstützung von Landessportbund, Olympiastützpunkt und Stadt möglich." Die Anerkennung als Zentrum für Nachwuchsleistungssport des DFB haben die Leipziger im Herbst erhalten.

Lektionen aus Meisterhand motivieren die jungen Athleten. Fiedler selbst freut sich über die Nominierung zum "Sportler des Jahres" in Sachsen. "Schön, wenn man da mit auf der Liste auftaucht und wahrgenommen wird. Aber die Konkurrenz ist schon enorm", rechnet er eher weniger mit einem Spitzenplatz.

Nach der Vorauswahl liegen die Weltmeister David Storl (LAC Chemnitz, Leichtathletik/593 Punkte) und Eric Frenzel (WSC Oberwiesenthal/547) vorn. Der Leipziger nimmt Platz sechs ein (181). Die Abstimmung erfolgt unter www.sport-fuer-sachsen.de sowie mit Stimmkarten in den Geschäftsstellen des Landessportbundes, der Kreissportbünde und bei Sachsenlotto. Einsendeschluss ist der 3. Januar. Die Sieger werden am 11. Januar in Dresden gekürt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.12.2013

Kerstin Förster

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