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Leipziger Hürdensprinter Balnuweit: Ganz schnelles Aus bei der WM in Moskau

Leipziger Hürdensprinter Balnuweit: Ganz schnelles Aus bei der WM in Moskau

Ein tagelanger Rechtsstreit wegen 13,68 Sekunden: Mit dieser schwachen Zeit schied der Leipziger Erik Balnuweit als Vorlauf-Fünfter über 110 Meter Hürden in Moskau aus.

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Erik Balnuweit scheiterte schon im Vorlauf.

Quelle: dpa

Moskau. Der WM vorausgegangen war ein Nominierungshickhack beim Deutschen Leichtathletik-Verband: Der deutsche Meister Matthias Bühler (Offenburg) hatte geklagt, dass ihn der DLV nicht mitnahm, scheiterte aber vor dem Rechtsausschuss. Balnuweit hat ihm die Aktion ziemlich krummgenommen. „Er hat mir danach zwar noch eine E-Mal geschrieben und viel Glück gewünscht und damit in der Niederlage Größe bewiesen. Aber das hätte er auch schon vorher ein bisschen zeigen können.“

Die Nominierungsrichtlinien waren für Balnuweit klar, der 24-Jährige hatte mit 13,44 Sekunden die um eine Hundertstel schnellere Jahresbestzeit als Bühler. Der DLV berief sich auf „leistungssportliche Gesichtspunkte“. Balnuweit wollte nach seinem schnellen Aus am Sonntag im Luschniki-Stadion auch nichts von einer Bevorzugung wissen, weil Chef-Bundestrainer Idriss Gonschinska früher sein Coach war. Das ganze Theater habe „schon irgendwo eine Rolle gespielt“ bei seinem WM-Auftritt. Zudem erwischte der Sportsoldat in seinem Lauf „die geballte Power“. Unter anderem lief ihm Olympiasieger Aries Merritt (USA) in 13,32 Sekunden davon.

dpa

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