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Leipziger Icefighters müssen ihr Zelt ab- und wieder aufbauen

Nutzungsgenehmigung verlängert Leipziger Icefighters müssen ihr Zelt ab- und wieder aufbauen

Die nächste Saison für die Exa Icefighters Leipzig ist gerettet. Die Nutzungserlaubnis für das Zelt in Taucha wurde für ein Jahr verlängert, allerdings mit Auflagen. Der Eishockey-Oberligist muss sein Zelt ab- und wieder aufbauen. Ein Umzug nach Leipzig bleibt weiter das Ziel.

Muss ab- und wieder aufgebaut werden: das Eiszelt der Icefighters in Taucha (Archivfoto).

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Die Eishockey-Fans sind erleichtert, Trainer und Mannschaft der Icefighters erst recht: Nordsachsens Landrat Kai Emanuel hat die Nutzungserlaubnis für das Zelt in Taucha noch einmal verlängert und damit die nächste Saison für den Eishockey-Oberligisten gerettet. Das ist das Ergebnis eines Spitzengesprächs, zu dem der Landrat Vertreter der Icefighters und der zuständigen Bauaufsichtsbehörde eingeladen hatte.

Der Umzug in den Kohlrabizirkus ist aber nicht vom Tisch. „Wir wollen umziehen“, bekräftigte Icefighters-Geschäftsführer André Krüll. „Aber die Zeit sitzt uns im Nacken. Den Mietvertrag unterzeichnen, fristgerecht Genehmigungen einholen, die Umbauten vornehmen und die Halle herrichten – das alles ist bis zum Saisonbeginn im September nicht zu schaffen.“ Szenario, wenn es beim Entzug der Nutzungserlaubnis geblieben wäre: „Uns droht das Aus, wenn wir nicht bis zum Umzug in dem Zelt bleiben dürfen.“

Zelt wird komplett demontiert

Weil niemand der Totengräber des Leipziger Eishockeys sein will, hatten die Verantwortlichen ein Einsehen. Der Kompromiss, ein Vorschlag von Landrat Emanuel: „Die Zeltkonstruktion demontieren, jedes Einzelteil genau überprüfen, gegebenenfalls ersetzen, und danach die Arena unter Aufsicht des Bauordnungsamtes wieder aufbauen. Nur unter dieser Voraussetzung können wir die Nutzung letztmalig bis 30. April 2018 zulassen. Eine Dauerlösung ist und bleibt das nicht.“

Großes Aufatmen in der Eishockey-Gemeinde. Krüll: „Trotz des erheblichen Aufwandes werden wir dem Vorschlag folgen. Die Sicherheit der Sportler und Besucher hat Priorität. Auch der Hersteller des Zeltes hat uns eine Haltbarkeitsgarantie bis Ende 2018 gegeben. Bis dahin wollen wir natürlich längst nach Leipzig umgezogen sein.“ Krülls Zusatz ist auch nicht ganz unwichtig: „Finanziell ist das für uns alles überschaubar und lösbar.“

ukö / pm

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