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Leipziger Icefighters nächste Saison in der Oberliga auch gegen Holländer

Eishockey Leipziger Icefighters nächste Saison in der Oberliga auch gegen Holländer

Vorweg dies: Beschlossen ist noch nichts, aber das kennt man ja aus dem Eishockey. Aber nach der Ligentagung der Oberligisten in Hannover ist angeblich so gut wie sicher, dass die besten Vereine aus den Oberligen Ost, West und Nord kommende Saison in einer gemeinsamen Oberliga spielen.

Es wird härter für die Icefighters in der kommenden Saison: Mit Nord-Oberligist Hannover Scorpions sammelten die Leipziger schon Erfahrungen.

Quelle: Marco Lang

Leipzig. Vorweg dies: Beschlossen ist noch nichts, aber das kennt man ja aus dem Eishockey. Aber nach der Ligentagung der Oberligisten in Hannover ist angeblich so gut wie sicher, dass die besten Vereine aus den Oberligen Ost, West und Nord kommende Saison in einer gemeinsamen Oberliga spielen.

Die Icefighters Leipzig als Ost-Meister sind natürlich dabei, aus dem Osten auch noch die Saale Bulls Halle, die Black Dragons Erfurt, Fass Berlin und Preuße Berlin als Aufsteiger aus der Regionalliga. Tornado Niesky spielt künftig freiwillig in der Regionalliga, der EHV Schönheide bekommt einen Startplatz in der Oberliga Süd.

Die neue Oberliga Nord wird unter Aufsicht des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) gespielt, bisher waren die Landesverbände für die Oberligen zuständig. Vom DEB waren Vizepräsident Marc Hindelang und der neue Ligen-Beauftragte Oliver Seeliger bei der Ligentagung vor Ort. Dabei waren auch Vertreter vom niederländischen Klub Tilburg Trappers, auch die Holländer werden voraussichtlich an der neuen Oberliga teilnehmen. Als Modus ist eine Hin- und Rückrunde der 18 Teams mit insgesamt 34 Spielen geplant.

Zusätzlich soll es drei regionale Gruppen mit jeweils sechs Teams geben, die weitere fünf Heim- und Auswärtsspiele garantieren. Somit spielt jede Mannschaft 44 Partien. Durchgängiger Spielbetrieb von Ende September bis Ende März ist garantiert. Den Liga-Spielen folgt die Verzahnung mit der Oberliga Süd. In Playoffs wird dann der Aufsteiger in die DEL2 ausgespielt. Den Nordost-Pokal wird es nicht mehr geben. Als letzter Sieger gehen die Icefighters in die Geschichte dieses Wettbewerbs ein.

Dem Nordost-Pokal wird niemand hinterhertrauern, die Vorfreude auf Gegner wie Hannover, Rostock, Duisburg, Essen oder Tilburg ist groß. "Auch wenn der finale Beschluss noch aussteht sieht es doch ganz so aus, dass mit dieser Liga genau unsere Vorstellungen verwirklicht werden", meinte Icefighters-Geschäftsführer André Krüll, Leipzigs Vertreter in Hannover.

Bei den West-Vereinen sei noch einiges mit dem Landesverband zu klären. "Aber klar ist, dass die große Liga kommt, ob nun mit 18 oder 16 Vereinen", sagte Krüll. Innerhalb der nächsten zwei Wochen wird mit dem endgültigen Beschluss gerechnet, dann soll auch der Spielplan stehen. Klar ist, dass die Liga am letzten Septemberwochenende (25. - 27. 9.) startet.

Die mögliche Ligenzusammensetzung:

Icefighters Leipzig, Saale Bulls Halle, Black Dragons Erfurt, Fass Berlin, Preußen Berlin, Hannover Scorpions, Hannover Indians, EC Harzer Falken, Rostock Piranhas, Hamburger SV, Crocodiles Hamburg Füchse Duisburg, EHC Neuwied, Herner EV, Moskitos Essen, Ratinger Ice Aliens, Hammer Eisbären, Tilburg Trappers

Uwe Köster

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