Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Leipziger Icefighters stellen Pläne für Eishalle auf der Alten Messe vor - Knackpunkt Finanzierung

Leipziger Icefighters stellen Pläne für Eishalle auf der Alten Messe vor - Knackpunkt Finanzierung

Die Leipziger Icefighters wollen auf der Alten Messe in Leipzig eine neue Eishalle bauen. Die Pläne für das Projekt präsentierte der Eishockeyverein am Mittwochabend erstmals der Öffentlichkeit.

Voriger Artikel
Interview: Icefighters-Projektleiter Manfred Wolf über Eishockey in Leipzig und seine Karriere
Nächster Artikel
RB Leipzigs Ligakonkurrent Holstein Kiel gewinnt im DFB-Pokal - Schalke ausgeschieden

Die Leipziger Icefighters wollen auf der Alten Messe in Leipzig eine neue Eishalle bauen. Die Eishalle soll auf einer 12.000 Quadratmeter großen Freifläche in Nachbarschaft des Kohlrabizirkus entstehen.

Quelle: Freyler Industriebau GmbH

Leipzig. Die bisherige Spielstätte in der Messehalle 6 muss der Verein am 31. März 2012 räumen. Sie soll für den Neubau eines Möbelhauses abgerissen werden.

Die Eishalle soll auf einer 12.000 Quadratmeter großen Freifläche in Nachbarschaft des Kohlrabizirkus, zwischen der Straße An den Tierkliniken und dem MDR-Gelände, entstehen. „Bisher existiert das Projekt nur auf den Reißbrettern", erklärte Ruben Hacker, Geschäftsführer der Freyler Industriebau GmbH, die das Vorhaben umsetzen soll. Wenn es nach ihm und dem Leipziger Architekten Uwe Schumann geht, sollen die Icefighters schon im Oktober des kommenden Jahres auf der neuen Eisfläche spielen.

„Die Halle wird dann aber noch nicht fertig sein", sagte Schumann. Er plane in Bauabschnitten und der erste Teil sehe eine Minimallösung mit einer Freiluftvariante und Tribünen auf natürlichen Böschungen vor. Danach sollen das Dach und nach und nach die restlichen Räume für Spieler, Fans und Sponsoren entstehen. Schumann plant mit einer Gesamtbauzeit von zwei bis drei Jahren. In seinen Entwürfen hat er zwei Bauvarianten skizziert: einen Rundbau und eine rechteckige Lösung mit jeweils einer kombinierten Außenfläche.

Für Icefighters-Geschäftsführer André Krüll steht aber auch fest: „Wenn die neue Halle nicht kommt, dann geht es hier nicht mehr weiter mit Eishockey". Bis zum ersten Bully auf dem frischen Untergrund muss Krüll noch jede Menge Klippen umschiffen.

Knackpunkt ist die Finanzierung des Projektes

Knackpunkt ist die Finanzierung. Nach Berechungen der Planer kostet das Projekt vier bis fünf Millionen Euro. „Wir gehen jetzt in die Finanzierungsphase und müssen auch ganz viel in Eigenleistung machen", erklärte der Geschäftsführer vor Pressevertretern und rund 100 Fans. Ein starker Investor stehe im Hintergrund nicht bereit. Dennoch hofft er die regionale Wirtschaft zu begeistern und hat sich als Projektleiter den in Kanada geborenen und später für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft spielenden Manfred Wolf ins Boot geholt.

„Eishockey hat im Fernsehen nach Fußball die zweitmeisten Zuschauer", so der bei Fans nur „Mannix" genannte Wolf. Damit wolle er bei Sponsoren werben. Die Icefighters brauchten schließlich ein Zuhause. Sein Ziel sei mit dem Team bis in die zweite Bundesliga durchzustarten. Erste Gespräche habe er mit Unternehmen schon geführt. Konkrete Zusagen gibt es laut Krüll nicht. Die Zeit dränge aber und allein die erste Bauphase kostet Hacker zufolge rund zwei Millionen Euro.

Baustart für die Eishalle im Frühjahr geplant

Krüll schreckt das nicht, im Januar wolle er mit dem fertigen Konzept in die Vermarktung gehen, Baustart soll im späten Frühjahr sein. Und noch ein Problem muss der Chef des Oberligateams aus dem Weg räumen. Die für die Gestaltung des Alten Messegeländes zuständige Leipziger Entwicklungs- und Vermarktungsgesellschaft (LEVG) hat das ausgewählte Grundstück noch nicht übertragen. „Wir hatten aber mit der Stadt sehr gute Gespräche", berichtete Krüll. Geplant sei eine Übertragung in Erbbaupacht mit Kaufoption. Er rechnet mit einer zeitnahen Entscheidung.

Mannix Wolf ist vom Erfolg des Projekts felsenfest überzeugt: „Die Sache hat Hand und Fuß, sonst macht das auch keinen Sinn".

Matthias Roth

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr

Aktionslogo Sportlerwahl Landkreis Leipzig 2016

Kreissportbund Landkreis Leipzig, Sparkasse und Leipziger Volkszeitung suchten die besten Sportler 2016. mehr

Alle Wettquoten zu Spielen von RB Leipzig gibt es bei SmartBets.