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Leipziger Icefighters unterliegen Duisburger Füchsen

Duell gegen Spitzenreiter Leipziger Icefighters unterliegen Duisburger Füchsen

Würden die Icefighters ihren 100. Heimsieg feiern? Würden sie die Füchse Duisburg endlich einmal schlagen? Und würden sie sich in der Spitzengruppe der Oberliga Nord festsetzen können? Am Ende eines heißblütigen Eishockey-Abends in der Fexcom-Eisarena von Taucha mussten diese Fragen alle mit nein beantworten werden. Mit 4:6 (2:1, 2:3, 0:2) verlor Leipzig trotz 3:1-Führung.

Gegen den Spitzenreiter Duisburg fehlte den Icefighters das nötige Quäntchen Glück und Konzentration.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Lange Schlangen vor den Eingängen, eine rappelvolle Halle, ein Knistern lag schon vor Beginn des Spitzenspiels in der Luft. Und heiß wie Frittenfett gingen die Icefighters auch sofort zu Werke. Die Körpersprache stimmte, aggressiv schmissen sie sich in jeden Zweikampf. Denis Fominych mit einem Rückhandschuss und Florian Eichelkraut von der blauen Linie vergaben die besten Gelegenheit zur Führung. Danach bekam Duisburg Oberwasser, nutze die erste Überzahl-Chance zum 1:0.

Der Hallensprecher hatte den Rückstand noch nicht verkündet, da überwandt Eichelkraut Duisburgs abgezockt per Bauerntrick (14.). Auch danach blieben die Gastgeber am Drücker. Nach einem Gewusel vor Duisburgs Tor lenke Hannes Albrecht den Puck umsichtig zu Verteidiger Kai Schmitz, dessen verdeckter Schuss eine Minute vor der Drittelpause einschlug. Mit dem Treffer dürfte der raubeinige Ex-Hallenser wieder ein paar mehr der wenigen Anhänger, die die Verpflichtung kritisch sahen, auf seine Seite gezogen haben. Bis dahin eine klasse Vorstellung der Icefighters, die sich auch in der Rückwärtsbewegung keine Unsicherheiten leisteten.

Im Heimspiel gegen den Spitzenreiter Duisburger Füchse hatten die Leipziger Icefighters in einem rappelvollen Haus schließlich das Nachsehen.

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Im Mitteldrittel gab es Licht und Schatten. Erst ein wenig Licht, dann mehr Schatten aus Leipziger Sicht. Denis Fominych sorgte zwar für das schnelle 3:1, danach hätte Leipzig in Überzahl weiter erhöhen können.

„Wir hatten Duisburg an der Kante. Mit einem weiteren Tor wäre das ein anderes Spiel geworden“, meinte Coach Gerike enttäuscht. Schließlich schlichen sich wieder unnötige Nachlässigkeiten in der Defensive ein: Binnen fünf Minuten machte Duisburg aus dem Zwei-Tore Rückstand eine 4:3-Führung. Der Puck flogen Goalie Sebastian Staudt nur so um die Ohren. Hannes Albrechts Tor zum 4:4-Ausgleich vier Sekunden vor der Drittelpause hätte zu keinem besseren Zeitpunkt fallen können. „Das ist ein klasse Spiel, das beste, das ich bisher hier gesehen habe“, schwärmte Icefighters-Manager Matthias Broda vorm Schlussabschnitt. Was dann geschah dürfte ihm weniger gefallen haben. Erneut nutzte Duisburg eine Überzahlsituation eiskalt aus: Füchse-Kapitän Markus Schmidt hämmerte den Puck von der blauen Linie ins Netz (46.). Zwei Minuten vor Ende riss Lukas Gärtner die Fans aus allen Verlängerungs-Träumen. Am Ende gab es trotzdem Standing Ovations der 1987 Zuschauer für die starke kämpferische Leistung. „Duisburg war letztlich das Quentchen besser“, befand Icefighters-Boss André Krüll.

Tore: 0:1 Walch (14.), 1:1 Eichelkraut (14.), 2:1 Schmitz (19.), 3:1 Fominych (23.), 3:2 Beck (27.), 3:3 Bettahar (32.), 3:4 D. Albrecht (32.), 4:4 H. Albrecht, 4:5 Schmidt (46.), 4:6 Gärtner (58.)

Von Thomas Fritz

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