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Leipziger Judo-Frauen sind deutscher Mannschaftsmeister - Männer holen Bronze

Leipziger Judo-Frauen sind deutscher Mannschaftsmeister - Männer holen Bronze

Die Judo-Frauen des JC Leipzig haben ihren deutschen Mannschaftsmeistertitel am Samstag erfolgreich verteidigt. Bei der Finalrunde in Mönchengladbach gewannen die Sächsinnen alle drei Team-Wettkämpfe.

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Kerstin Thiele (oben, Archivbild)

Quelle: Christian Nitsche

Mönchengladbach. Im Finale setzten sie sich gegen Brandenburg mit 5:2 durch. Den entscheidenden vierten Punkt zum vorzeitigen Erfolg steuerte die Olympiazweite Kerstin Thiele im Halbschwergewicht mit einem umjubelten Ippon (ganzer Punkt) bei. Mittelgewichtlerin Heide Wollert und die Berliner Gaststarterin Franziska Konitz im Schwergewicht gewannen alle drei Kämpfe. Zudem punkteten im Finale mit Sabine Goller die Matchwinnerin des Vorjahres sowie die Schweizer Gaststarterin Larissa Csatari.

In den beiden Gruppenkämpfen des Finalturnieres hatten sich die Leipzigerinnen zuvor knapp gegen Backnang mit 2:1 sowie gegen Gastgeber Mönchengladbach mit 4:3 durchgesetzt. Im engen und bis zum Schluss spannenden Duell gegen Backnang endeten vier der sieben Kämpfe Unentschieden. So gaben letztlich die Erfolge von Heide Wollert und Franziska Konitz den Ausschlag. Das Duell gegen den Ausrichter war beim Stand von 4:1 relativ früh entschieden, ehe die Gladbacherinnen noch Ergebniskosmetik betrieben. Die Punkte für den JCL holten erneut Heide Wollert und Franziska Konitz sowie Teamchefin Melanie Gerber und Larissa Csatari.

Mit diesem Erfolg haben die Leipzigerinnen erneut die Chance, im Europapokal-Finale zu starten. Dies macht der Verein jedoch stets davon abhängig, ob zusätzliche Sponsoren gewonnen werden.

Judo-Krimi bei den Männern

Die JCL-Männer lieferten sich im Viertelfinale mit dem UJKC Potsdam bis zum Schluss ein Duell auf Augenhöhe. Nach dem 7:6-Erfolg vor einer knappen Woche in der heimischen Grube-Halle unterlagen die Leipziger am Samstagabend auswärts mit 6:7. Trotzdem kannte der Jubel keine Grenzen: Denn als Fabian Hubert um 21.40 Uhr den Ausgleich zum 13:13-Gesamtstand perfekt gemacht hatte, stand fest: Die Leipziger hatten nach Unterpunkten mit 99:70 die Nase vorn.

Damit erreichte das Team von Kapitän Robert Gess erstmals seit 2010 wieder die Finalrunde und hat die Bronzemedaille sicher. Im Halbfinale trifft das JCL-Team am 19. Oktober auf den schier übermächtigen Serienmeister TSV Abensberg.

Die Leipziger mussten in Potsdam den verletzungsbedingten Ausfall des Punktgaranten Norbert Fleischer verkraften, der sich im Hinkampf eine schwere Rippenprellung zugezogen hatte. Doch seine Teamkollegen gaben 120 Prozent. Für Fleischer sprang Junior Daniel Herbst erfolgreich in die Presche – er steuerte einen wichtigen Ippon-Sieg bei. Fabian Hubert und Robert Gess gewannen beide Kämpfe, Laszlo Szoke war einmal erfolgreich.

Frank Schober

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