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Leipziger Judoka: Wundenlecken nach dramatischem Kampf und neue Angriffslust

Leipziger Judoka: Wundenlecken nach dramatischem Kampf und neue Angriffslust

Die Reaktionen auf die siegreiche Judo-Show der JCL-Männer am Sonntag gegen Potsdam (7:6) fielen euphorisch und reichlich aus. 180 Mal wurde bis zum Nachmittag bei Facebook der "Gefällt mir"-Button betätigt, zahlreiche Zuschauer bedankten sich beim Bundesliga-Team für einen an Dramatik nicht zu überbietenden Nachmittag, der 1350 Zuschauer angelockt hatte.

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Simon Yacoub (in Blau) gegen den EM-Fünften Yanislav Gerchev aus Bulgarien.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. "Es ist Wahnsinn, wie viele mit uns gefiebert haben. Ich war heute im Sportgymnasium, da haben mir Nachwuchs-Kämpfer erzählt, dass sie nicht einschlafen konnten, weil sie noch total aufgeregt waren. Manche meinten, ihr Herz würde diese Dramatik kaum vertragen", so 60-Kilo-Mann Simon Yacoub, der ergänzte: "Das war beste Judo-Werbung, viele Leute waren das erste Mal da und total begeistert." Auch Petra Tzschoppe, Präsidentschafts-Kandidatin des Landessportbundes, sprach von "Wahnsinns-Stimmung in der Grube-Hölle".

Dass der Viertelfinal-Hinkampf am ungewohnten Sonntag stattfand, war letztlich gut für den JCL. Was vorher streng geheim war: Norbert Fleischer (nach einer Fieber-Attacke zu Wochenbeginn) und Simon Yacoub (nach einer Daumenverletzung) brauchten den zusätzlichen Tag zur Regeneration. Auch gestern wurden erst einmal ein paar Wunden geleckt, die bis zum Rückkampf am Sonnabend in Potsdam geheilt sein müssen. Der JCL führt mit 7:6 und braucht noch einmal sieben Punkte, um sicher ins Halbfinale einzuziehen. "Ich will den Bulgaren Gerchev unbedingt knacken", zeigte sich Yacoub schon wieder angriffslustig: "Er ist zwar EM-Fünfter und WM-Starter. Aber er hat mich keineswegs fünf Minuten beherrscht, im zweiten Kampf habe ich nur mit 2:3 Strafen verloren. Jetzt gilt es, das Video genau auszuwerten", sagte der Ex-Tauchaer, der sich im Sommer mit einer harten Rennrad-Tor nach Dresden und zurück sowie mit Football-Training bei den Leipzig Lions auf den heißen Herbst vorbereitet hatte.

Yacoub will unbedingt in die Endrunde: "Die tolle Saison, in der wir zu Hause ungeschlagen sind, wollen wir mit einer Medaille krönen. Es geht um alles." Dies wissen auch beide Rumänen, die in dieser Woche keinen Reisestress haben, sondern mit ihrem Team trainieren.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.09.2013

Frank Schober

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