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Leipziger Kirchhöfer feiert ersten Podiumsplatz in der GP3 in Silverstone

Leipziger Kirchhöfer feiert ersten Podiumsplatz in der GP3 in Silverstone

Silverstone/Leipzig. Die Einlaufkurve war für seine Verhältnisse länger als lang. Rennsport-Ausnahmetalent Marvin Kirchhöfer (20), mit Meistertiteln groß geworden, musste als GP3-Neuling bis zum fünften Wertungslauf im englischen Silverstone auf einen Podestplatz warten.

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Marvin Kirchhöfer (r.) mit Alex Lynn und Jimmy Eriksson auf dem Podest.

Quelle: gp3

. Am Sonnabend standen die Zeichen für den drittplatzierten Leipziger endlich auf Jubel: "Super Gefühl, mit da oben zu stehen. Den ein oder anderen Anlauf hat es ja schon gegeben, die Zeit war reif", freute sich der fürs französische Team Art Grand Prix fahrende Pilot über den Erfolg, der mit Pokal und obligatorischer Sektdusche zelebriert wurde.

In Silverstone hatte Kirchhöfer bereits Ende Mai bei einem Gastrennen in der britischen Formel 3 gewonnen. Aktuell ging der einzige Deutsche im GP3-Fahrerfeld als Dritter des Qualifyings auf den Kurs. "Der Start war ziemlich schlecht. Ich verlor gleich zwei Positionen", schilderte er die brenzlige Situation, die ihn aber nicht von der Fahrbahn warf, sondern die Angriffslust im jungen Manne weckte. "Mit einem Manöver in der Kurve habe ich die Plätze zurückerobert und diesen dritten Rang mit nach Hause genommen." Gestern verpasste "MK" das Podium als Vierter nur knapp. Im Gesamtklassement nach sechs Wertungsläufen ist der "fliegende" Sachse weiterhin Fünfter (49 Punkte). Im Ranking führt Alex Lynn (Carlin/86) vor Jimmy Eriksson (Koiranen GP/78) und Richie Stanaway (Status Grand Prix/66).

Etwas heikel schien die Lage am Freitag - vor dem WM-Spiel der Löw(en)-Truppe gegen die stolzen Hähne aus Frankreich. Zur Erinnerung: Kirchhöfers Team fährt für blau-weiß-rot und kam fußballtechnisch gesehen unter die Räder. "Das sahen alle relativ entspannt. Mir persönlich wurde das nicht übelgenommen." Prognose fürs Halbfinale gegen Brasilien? "Das wird eine harte Nummer. Aber unsere Jungs werden es schaffen", hofft Kirchhöfer auf den Titel.

Wie sich Großes anfühlt, durfte der Youngster in Silverstone erleben. Eine Einladung ins Formel-1-Reich nahm Kirchhöfer dankend an und staunte: "Das ist schon eine andere Welt. Da sind die Boxen teilweise größer als Einfamilienhäuser." Eine Stufe tiefer bleibt die Kirche (vorerst) im Dorf. Akribisch wie stets bereitet sich der Förderpilot der Post-Speed-Academy auf das Hockenheimring-Heimspiel (18.-20. Juli) vor.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.07.2014
Kerstin Förster

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