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Leipziger Lokalmatadorin geht beim Fecht-Weltcup leer aus

Leipziger Lokalmatadorin geht beim Fecht-Weltcup leer aus

Es bleibt dabei: Die Gastgeber halten sich beim Damendegen-Weltcup in Leipzig vornehm zurück, auf der Finalplanche ging es erneut international zu. Strahlende Siegerin in der Grube-Halle der Sportfakultät war am Sonnabend die Russin Violetta Kolobowa, gestern zog das Team nach.

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Auf der Weltcup-Planche: Monika Sozanska (l.) bezwingt die Russin Vlada Vlasova, danach scheitert sie an der Schwedin Bergdahl.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Sie lächelt, etwas gequält. "Verlieren ist immer scheiße", gesteht Monika Sozanska und pfeift in jenem Moment auf eine saubere Wortwahl. Für ihren neuen Verein FC Leipzig will die 30-Jährige einen glänzenden Auftritt hinlegen. Doch in der 32er Runde wird die gebürtige Polin von der Schwedin Johanna Bergdahl gestoppt - im Sudden Death. "Wir haben schon oft gegeneinander gekämpft, es war immer eng. Diesmal hatte sie das Glück auf ihrer Seite", weiß die Sportsoldatin mit der Situation professionell umzugehen. "Schade", kommentiert FCL-Präsident Bernd Brock (54) das Aus für die Lokalmatadorin. "Wir hatten alle gehofft, dass es mehr wird."

Besser läuft es für Imke Duplitzer (38). Die Chefin des OFC Bonn und seit Vorjahres-Oktober für Halle am Start, belegt als beste Deutsche den siebten Platz. Wegen einer Verletzung im Achtelfinale gegen die Polin Stroka muss die fünffache Olympiastarterin auf ihr Duell in der Runde der besten Acht gegen die spätere Turniersiegerin Kolobowa verzichten. "Das Knie macht ihr Probleme", bestätigte Bundestrainer Pjotr Sozanski, der Duplitzer ohnehin nicht für den Teamwettbewerb vorgesehen hatte. Spannend wird es für die zweifache Europameisterin am Abend bei der Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen in Dresden. Dort verpasst die engagierte und resolute Athletin den Sprung auf die Liste für die Europawahlen. Sie wird dranbleiben ebenso wie mit ihrem Vorhaben, 2016 bei Olympia auf der Planche zu stehen. "Ja, ich möchte dort starten. Aber zugleich versuche ich das, was ich an Erfahrung gesammelt habe, an die Jüngeren weiterzugeben."

Rio reizt auch Degen-Ass Jörg Fiedler (35). Für das FCL-Aushängeschild und den Trainer in Personalunion wären es die vierten Spiele. "Ich denke, das ist machbar." Überhaupt Olympia. In Sotschi werden die ersten Medaillen verteilt. Dabei gibt es eine Siegerin schon vor der Eröffnungs­feier. Degen-Weltmeisterin Claudia Bokel (40) wurde als Vorsitzende der IOC-Athletenkommission wiedergewählt.

In London 2012 holt die Leipzig-Zweite vom Sonnabend, Jana Schemjakina (Ukraine), die Goldmedaille. Silber gewinnt für Deutschland Britta Heidemann. Das Team mit Sozanska und Duplitzer belegt Platz fünf. Ebenso angriffslustig: Violetta Kolobowa. "Es war toll, überhaupt dabei zu sein. Doch meine Leistung war nicht so gut", erinnert sich die 22 Jahre alte Klingenkünstlerin, die auch gern Ski fährt. Am Sonnabend erklingt ihr zu Ehren die russische Hymne. "Super gelaufen. Ich bin das dritte Mal in Leipzig und feiere hier meinen überhaupt ersten Welt­cupsieg." Sie strahlt übers ganze Gesicht.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.02.2014

Kerstin Förster

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