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Leipziger Marathonläufer Marcus Schöfisch ist Deutscher Meister

16. Platz beim Frankfurt-Marathon Leipziger Marathonläufer Marcus Schöfisch ist Deutscher Meister

Marcus Schöfisch vom SC DHfK Leipzig hat am Sonntag beim Frankfurt-Marathon den Titel des Deutschen Meisters gewonnen. Schöfisch kam nach 2:20:08 Stunden ins Ziel, etwa eine halbe Minute vor Tobias Schreindl aus Passau und Jannik Ernst aus Wiesbaden.

Marcus Schöfisch bei der Überquerung der Ziellinie am frühen Sonntagnachmittag in Frankfurt/Main.

Quelle: dpa

Frankfurt/Leipzig. Marcus Schöfisch vom SC DHfK Leipzig hat am Sonntag beim Frankfurt-Marathon den Titel des Deutschen Meisters gewonnen. Schöfisch kam nach 2:20:08 Stunden ins Ziel, etwa eine halbe Minute vor Tobias Schreindl aus Passau und Jannik Ernst aus Wiesbaden. Beim Marathon belegten sie damit die Plätze 16, 17 und 20.

Erster bei der 35. Ausgabe des Frankfurter Marathons wurde indes der Kenianer Mark Korir. Der 31-Jährige, der 2015 in Paris triumphiert hatte, gewann am Sonntag in 2:06:48 Stunden vor seinen Landsleuten Martin Kosgey (2:07:22) und Cybrian Kotut (2:07:28). Korir hatte sich bei Kilometer 37 von seinen beiden Konkurrenten abgesetzt.

Bei den Frauen hat sich Fate Tola zur nationalen Meisterin gekrönt und eine faustdicke Überraschung nur knapp verpasst. Die 29-Jährige belegte in 2:25:42 Stunden den zweiten Platz und landete damit nur 15 Sekunden hinter der äthiopischen Siegerin Mamitu Daska. „Das war super Wetter, super Stimmung hier. Ich bin total happy“, sagte Tola unmittelbar nach dem 42,195 Kilometer langen Lauf.

Die gebürtige Äthiopierin schob sich damit in der ewigen Liste der schnellsten deutschen Marathonläuferinnen auf Platz vier und erfüllte auch die Norm für die Weltmeisterschaft 2017 in London. Mit ihrem furiosen Schlussspurt, bei dem sie über drei Minuten Rückstand wettmachte, holte sie am Ende fast noch die von Magenkrämpfen geplagte Daska ein. Ihre persönliche Bestzeit, die sie vor dem Lauf angepeilt hatte, verpasste sie aber um 28 Sekunden.

Zweitbeste Deutsche wurde Mona Stockhecke (2:31:30 Stunden), die damit über zwei Minuten schneller war als bei ihrer bisherigen Bestmarke. „Ich bin einfach oberglücklich. Ich wusste, dass ich mehr kann und diesmal habe ich es gezeigt“, erklärte Stockhecke.

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