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Leipziger Martin Schulz wird Europameister im Triathlon

SC DHfK Leipziger Martin Schulz wird Europameister im Triathlon

Martin Schulz hat seine Titelsammlung ausgebaut. Der Paratriathlet vom SC DHfK Leipzig gewann am Freitag bei der Europameisterschaft in Kitzbühl die Goldmedaille.

Martin Schulz ist neuer Europameister.

Quelle: Daniel Kaiser

Kitzbühl. Bei 28 Grad, strahlender Sonne und einem alkoholfreien Bierchen hatte sich Martin Schulz am Donnerstag auf dem Balkon seiner Kitzbüheler Unterkunft ganz entspannt auf seinen EM-Start vorbereitet. Als der Paratriathlet am Freitag morgen zur Tat schritt und um seinen sechsten EM-Titel in Folge kämpfte, bot sich in den Alpen ein anderes Bild. „Beim Aufstehen war es nur bedeckt, da hatte ich gehofft, es zieht vorbei. Doch pünktlich zum Einschwimmen kam der Regen.“ Dieser begleitete den Leipziger und alle anderen Starter durchweg am EM-Auftakttag. Doch weder seine neun Kontrahenten noch Petrus konnten den Paralympicssieger von Rio stoppen. Der Mann vom SC DHfK und vom BVL errang auf der Sprintdistanz souverän mit 2:45 Minuten Vorsprung sein sechstes EM-Gold in Folge.

Vor einer Woche hatte der 27-Jährige zum Bundesligastart gegen die Elite der Nichtbehinderten noch mit seiner Schwimmform gehadert und die lukrativen vorderen Radgruppen verpasst. „Das hat mir aber das Selbstvertrauen für die EM nicht genommen, da im Paratriathlon Windschattenfahren verboten ist und man Rückstände auf dem Rad viel besser aufholen kann.“

Am Freitag kam Martin Schulz im Vorderfeld aus dem Wasser, den führenden Briten hatte er in Sichtweite. „Ich war froh, dass ich den Neoprenanzug ausziehen konnte, denn der Körper hatte sich ganz schön aufgeheizt“, erzählte der Mitarbeiter des Leipziger Sportamtes, der auf dem Rad aber nur die kontrollierte Offensive ausrief. Denn den führenden Briten sah er schon in der Wechselzone ausrutschen. „Es war sehr glatt auf der Straße, besonders an den Wendepunkten, teilweise hatten wir Aquaplaning“, erzählte der Schützling von Eric Werner und Andreas Beudt.

Der gebürtige Oschatzer vermied auf dem Rad (20 km) einen Sturz, ging mit 90 Sekunden Vorsprung auf die fünf Laufkilometer und baute die Führung aus. Dass die Laufform stimmt, hatte er bereits bei der Bundesliga in Kraichgau gespürt. Bis zur WM Mitte September in Rotterdam will er noch eine Schippe drauflegen.

Von Frank Schober

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