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Leipziger Motorsportler Marvin Kirchhöfer: Tempowechsel abseits der Piste

Leipziger Motorsportler Marvin Kirchhöfer: Tempowechsel abseits der Piste

Inzwischen ist er wegen seiner Leistungen als GP3-Pilot ein durchaus bekanntes Gesicht. Schon in jungen Jahren ist der Leipziger Motorsport-Liebling Marvin Kirchhöfer ADAC- und Formel-3-Sieger sowie Förderpilot der Deutschen Post Speed Academy, einer Eliteschule für Motorsportler.

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Marvin Kirchhöfer - Rennfahrer und Jungschirmherr des Myelin-Projekts.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Als sogenannter Jungschirmherr des Myelin-Projekts, das Spendengelder zur Erforschung von unheilbaren Nervenkrankheiten sammelt, wird sein Gesicht im kommenden Jahr nun auch auf einer Briefmarke der LVZ Post zu sehen sein. Dabei posiert der 20-Jährige neben Toni Lachmann, einem jungen Mann mit Leukodystophien, sowie Doppel-Olympiasiegerin Heike Drechsler.

Wegen seines stetig steigenden Bekanntheitsgrades ist es nicht ungewöhnlich, dass er mittlerweile auch von Fremden auf der Straße angesprochen wird. Viele wollen den begabten Rennfahrer nach seinen Erfolgen auf der Strecke fragen. Und manchmal wollen die Leute einfach nur über sein Auto plaudern, sagt er. Es ist ein neues Gefühl für Kirchhöfer, aber eines, das er gerne im Kauf nimmt. "Ich finde es schön, dass Leute mich erkennen. Ich freue mich einfach, dass sie sich dafür interessieren", sagt Kirchhöfer im LVZ-Gespräch. "Außerdem hält sich die Aufmerksamkeit bisher noch in kleinem Rahmen", fügt er schnell hinzu und lacht dabei bescheiden.

Inzwischen hat Kirchhöfer eine offizielle Fanseite bei Facebook und dort mehrere Tausend Freunde. Von Stalkern ist er bislang verschont geblieben, hat aber auch einige "Hardcore-Fans", die ihn oft mehrmals am Tag schreiben und Details aus seinem Leben wissen wollen. Obwohl er versucht, jede Nachricht persönlich zu beantworten, wird es nach und nach zu viel für den gut ausgelasteten wie aussehenden Piloten, der an einem guten Tag eine knappe Stunde für das Internet-Surfen frei hat.

Die restliche Zeit verbringt der Frühaufsteher mit viel Training oder im Fitnessstudio. Drei- bis viermal in der Woche trifft er sich mit seinem Personal Trainer, um sich zwei Stunden lang auszupowern. Nebenbei macht er eine Ausbildung zum Industriekaufmann, was ebenso einige Stunden in Anspruch nimmt. Wenn er Glück hat, ist um 19 Uhr Feierabend. Nach seinen schulischen und offiziellen Verpflichtungen findet er auch mal Zeit, um sich mit Freunden zu treffen.

Eine Freundin ist aktuell kein Thema. Denn obwohl der junge Motorsportler auf der Piste rasant unterwegs ist, drosselt er bewusst das Tempo bei der Liebe. Nach zweijähriger Beziehung ist er seit Anfang des Jahres wieder Single. "Ich will mich mehr auf meinen Sport konzentrieren", sagt er. Was nicht unbedingt heiße, dass er sich nicht für neue Kontakte interessiert: Obwohl er nicht gezielt nach die Liebe suche, bleibe er fürs spontane Kennenlernen offen - "wenn sich was ergeben sollte". Wenn es so weit kommt, kann sich die neue Herzensdame auf die ruhigere Seite des Schnellfahrers freuen. Sein perfektes Date: ein langsamer Spaziergang am See bei Sonnenuntergang, dann gemeinsames Abendessen samt lockerem Gespräch. "Aber es kommt auch darauf an, worauf sie Lust hätte", lächelt er.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.11.2014

Brown, Krysta

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