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Leipziger Olympioniken am Mittwoch auf dem Marktplatz – Sachsen zieht positive Bilanz

Leipziger Olympioniken am Mittwoch auf dem Marktplatz – Sachsen zieht positive Bilanz

Am Sonntagabend ist die olympische Flamme in London erloschen, am Mittwoch lassen die Leipziger Olympioniken das Feuer der Spiele auf dem Marktplatz noch einmal auflodern.

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Die Leipziger Kanufahrerin Tina Dietze holte gleich zwei Medaillen bei den Olympischen Spielen in London.

Quelle: dpa

Leipzig. Dann werden die Sportler und ihre Trainer unter anderem von Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) in Leipzig empfangen.

Ab 16 Uhr beginnt das Vorprogramm auf dem Leipziger Markt mit musikalischen und tänzerischen Einlagen sowie einer Bildershow mit olympischen Eindrücken aus der britischen Hauptstadt. Die Leipziger Olympiateilnehmer werden gegen 18.30 Uhr erwartet, darunter auch Medaillengewinner wie Kerstin Thiele, Judith Arndt und Tina Dietze. Im Anschluss an die Veranstaltung geben die Spitzensportler Autogramme.   

Der Landessportbund Sachsen (LSB) hatte am Montag ein positives Fazit der Olympischen Spiele gezogen. „Besonders die Medaillengewinner haben uns stolz gemacht und gezeigt, dass der sächsische Sport tolle Athleten hervorbringt, die hervorragende Leistungen zum Wettkampfhöhepunkt abliefern können“, sagte LSB-Präsident Eberhard Werner.

Insgesamt waren 27 sächsische Sportlerinnen und Sportler in zehn Sportarten in London am Start. Gold holten Tina Dietze (Leipzig) im Kajak-Zweier sowie Tim Grohmann (Dresden), Karl Schulze (Dresden) und Philipp Wende (Wurzen) im Rudern/Doppelvierer. Silber erkämpften Kugelstoßer David Storl (Chemnitz), Judoka Kerstin Thiele (Leipzig), Radsportlerin Judith Arndt (Leipzig) im Zeitfahren, Annekatrin Thiele (Leipzig) im Rudern/Doppelvierer und Tina Dietze (Leipzig) im Kajak-Vierer.

„Unsere Olympiastarter konnten ihr Ergebnis im Vergleich zu Peking verbessern, indem sie mit zwei Gold- und fünf Silbermedaillen eine Medaille mehr und zudem mehr Medaillen in den Farben Gold und Silber erringen konnten“, bilanziert LSB-Generalsekretär Ulf Tippelt. Vor vier Jahren hatten die sächsischen Sportler eine Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen erkämpft.

Allerdings müsse man auch die nicht in Erfüllung gegangenen Erwartungen aufarbeiten. Vor allem das Fördersystem in Deutschland müsse auf den Prüfstand. „Wir haben in London erlebt, wie stark die internationale Konkurrenz unter Einsatz immenser Ressourcen in vielen Sportarten geworden ist. Beeindruckend war vor allem, wie die großen Förderanstrengungen der Gastgeber reihenweise britische Spitzenplatzierungen hervorgebracht haben“, sagte Tippelt. „Wir werden jetzt gemeinsam mit dem DOSB und den Verbänden sportartbezogen das deutsche Ergebnis von London analysieren und die notwendigen Schlüsse auch für den Nachwuchsleistungssport in Sachsen ziehen.“

agri/dpa

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