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Leipziger Slalom-Kanute Leipziger Franz Anton paddelt am Treppchen vorbei

Europameisterschaft Leipziger Slalom-Kanute Leipziger Franz Anton paddelt am Treppchen vorbei

Für die WM im September im französischen Pau haben die Slalomkanuten noch eine Menge Arbeit vor sich. Bei der EM gab es nur im Team Gold und Silber, im Einzel dagegen keine Medaillen.

Für den Leipziger Franz Anton reichte es nicht zu einer Medaille. (Archivbild)

Quelle: Christian Modla

Tacen. Nach dem medaillenlosen Abschneiden bei Olympia in Rio sind die deutschen Kanuslalom-Athleten auch bei der Europameisterschaft in den Einzeldisziplinen erneut leer ausgegangen. Dafür gab es zum Auftakt der Titelkämpfe im slowenischen Tacen Gold und Silber in den Mannschafts-Entscheidungen. „Natürlich will man bei einer EM Medaillen gewinnen“, sagte Chefcoach Michael Trummer und bilanzierte insgesamt „sieben Boote in den Einzelfinals, einige unserer Besten haben noch dazu ganz knapp den Finaleinzug verpasst“.

Der Cheftrainer billigte seinen Vorzeigesportlern zu, dass sie im nach-olympischen Jahr in der Vorbereitung einige Abstriche gemacht haben. „Einige haben den Fokus auf längere Praktika oder Berufsausbildungen gelegt. Von daher sind wir am Anfang einer sehr langen Saison mit der WM als Höhepunkt. Darauf werden wir uns zielgerichtet vorbereiten, die Weltcupserie für Stabilität nutzen und auch an engeren Linien arbeiten“, betonte Trummer.

Im Kajak-Einer paddelte Jasmin Schornberg auf den fünften Platz. Auch im Finale der Canadier-Einer blieb eine Medaille aus, drei Berührungen waren für den Leipziger Franz Anton (Leipzig) zu viel für eine Platzierung auf dem Treppchen. Der Slowake Alexander Slafkovsky konnte so seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen.

Leipziger holen fünften Rang

„Ich habe nicht die Nerven verloren, aber das war in der Summe einfach zu langsam und ich habe zu viele Fehler gesammelt“, analysierte Anton. Auch der erfahrene Augsburger Sideris Tasiadis konnte nicht mit um die Medaillen fahren, er war im Halbfinale zwar schnell unterwegs, handelte sich allerdings zwei Torstab-Berührungen ein und schied als Zwölfter vorzeitig aus.
Im Kajak-Einer landete Sebastian Schubert auf Rang vier. Der Augsburger blieb zwar fehlerfrei, war im Vergleich zur Konkurrenz aber zu langsam. Mateusz Polaczyk und Dariusz Popiela holten für Polen einen Doppelsieg. Der Tscheche Jiri Prskavec war sechs Hundertstelsekunden schneller als Schubert und gewann Bronze.

Im Canadier-Zweier der Männer blieb für die Leipziger Weltmeister von 2015, Franz Anton und Jan Benzien, der fünfte Rang. In einer knappen Entscheidung - die besten sechs Boote blieben fehlerfrei - trennten die beiden Deutschen 2,44 Sekunden vom Titel, den die Franzosen Picco und Biso holten. Die beiden anderen deutschen Boote mit Robert Behling/Thomas Becker aus Leipzig sowie Nico Bettge/David Schröder (Magdeburg/Leipzig), die im vergangenen Jahr EM-Dritte geworden waren, mussten sich mit den Plätzen acht und zehn begnügen.

LVZ

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