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Leipziger Stadtderby mit 20.000 Zuschauern: RB will gegen den 1. FC Lok den Titel feiern

Leipziger Stadtderby mit 20.000 Zuschauern: RB will gegen den 1. FC Lok den Titel feiern

Stefan Kutschke freut sich: „Was kann es Schöneres geben als eine tolle Kulisse, ein Spiel gegen den Stadtrivalen und dabei die Meisterschaft klar zu machen“, sagte der RB-Stürmer einen Tag vor dem Derby gegen den 1. FC Lok Leipzig in der Regionalliga.

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Stefan Kutschke (r.) will gegen Lok jubeln.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Kutschke ließ keinen Zweifel, für ihn zählt nur ein Sieg seiner Bullen. „Danach gehst Du erhobenen Hauptes durch die Stadt und wirst überall angesprochen“, so der 24-Jährige.

Der Spitzenreiter erwartet eine stimmgewaltige Kulisse am Mittwochabend. 16.000 Karten gingen im Vorverkauf über den Tresen. Mit eingerechnet sind dabei auch die Tickets für den ersten Spieltermin am 24. Februar. Damals musste die Partie wenige Stunden vor dem Abpfiff nach kräftigem Schneefall abgesagt werden.  „Wir rechnen jetzt mit 20.000 Zuschauern“, verkündete RB-Kapitän Daniel Frahn.

Absage im Februar

Sein Trainer Alexander Zorniger wünscht sich ein Fußballfest, auch nach dem Abpfiff. Der 46-Jährige spielt damit auf die Ausschreitungen beim Hinspiel im vergangenen September an. Leipzig solle bundesweit als Fußballstandort positiv wahrgenommen werden. Zorniger fällt es schwer, sich nur auf das Derby zu konzentrieren. „Es kommen so viele Highlights nacheinander“, meinte der Coach. Nach dem Stadtduell ist am nächsten Sonntag der FSV Zwickau zu Gast. Das Hauptinteresse gilt an diesem Spieltag aber der Halbzeit. Dann werden die Partien für die Relegation ausgelost. Es folgen für RB die Spiele gegen Jena und den Berliner AK. Für Zorniger ist aber eine Sache klar: „Wir werden Meister.“

Den 1. FC Lok hat er vor der Mittwochspartie nicht im Bruno-Plache-Stadion studiert. „Ich muss dort nicht mit meiner Anwesenheit provozieren“, sagte der Trainer. Er glaube auch kaum, dass ihn ein Lok-Fanklub in den Ehrenrat aufnehmen wolle, fügte er scherzhaft an. Statt dessen vertraut er der Meinung seines Co-Trainers Tamás Bódog, der im regelmäßigen Kontakt mit Lok-Trainer Marco Rose stehe. Beide Übungsleiter spielten einst gemeinsam bei Mainz 05. Von Rose hat Fußballlehrer Zorniger eine hohe Meinung. Trotz aller Probleme in Probstheida mache er einen guten Job. Das werde auch außerhalb Leipzigs beobachtet.

Die Finanzprobleme des Ligakonkurrenten sind bei den RB-Spielern auch ein Thema. „Wir kennen viele Kollegen dort privat“, berichtete Frahn. Nach Gesprächen wisse er das Umfeld bei den Roten Bullen noch ein wenig mehr zu schätzen.

Coltorti fällt aus

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Torhüter Fabio Coltorti fällt gegen Lok aus.

Quelle: GEPA

Zorniger verzichtet gegen Lok erneut auf seinen Linksverteidiger Juri Judt. Er trainiert nach seiner Verletzung zwar wieder, solle aber mit Blick auf die Relegation noch geschont werden. Denkbar, dass wie gegen Cottbus wieder Paul Schinke zum Einsatz kommt. Auch Umut Kocin steht für einen Einsatz bereit.

Nicht dabei sein wird dagegen Stammtorhüter Fabio Coltorti. Er ist seit dem vergangenen Wochenende an einem Virusinfekt erkrankt. Für ihn rückt wieder Benjamin Bellot zwischen die Pfosten.

Matthias Roth

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