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Leipziger Turnerin Erika Zuchold ist tot – Beerdigung in Paraguay

Leipziger Turnerin Erika Zuchold ist tot – Beerdigung in Paraguay

Die frühere Spitzenturnerin Erika Zuchold aus Leipzig ist tot. Nach Informationen von LVZ.de starb sie bereits am vergangenen Sonnabend in ihrer neuen Wahlheimat Paraguay.

Erika Zuchold im Jahr 2012.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Trauer in der Leipziger Sportszene: Eine der erfolgreichsten Athletinnen der 1960er und 70er Jahre ist tot. Wie erst jetzt bekannt wurde, starb die ehemalige Weltklasse-Turnerin Erika Zuchold am vergangenen Sonnabend im Alter von 68 Jahren in Paraguay. Das erfuhr LVZ.de aus dem Kreis ihrer Familie.

Zuchold war erst vor zwei Monaten in die Provinz Alto ausgewandert. Dort leben ihre Schwester und ihre Mutter. Die gebürtige Thüringerin aus Lucka im Landkreis Altenburg wurde inzwischen auch in Südamerika beigesetzt.

Zuchold nahm 1968 und 1972 an zwei Olympischen Spielen teil und gewann insgesamt vier Silber- und eine Bronzemedaille. Weltbekannt wurde sie durch den Flick-Flack, den sie 1964 bei den Meisterschaften in Halle als erste Turnerin der Welt am Schwebebalken zeigte. Zuchold wurde 2005 in die Gymnastic Hall of Fame in Oklahoma aufgenommen.

Nach ihrer Sportkarriere arbeitete sie als Kunsterzieherin, Tänzerin und Artistin. Später war Zuchold auch als Künstlerin tätig. Im Februar präsentierte sie im Kulturhaus Leuna ihre letzte Ausstellung mit 70 Bildern und Plastiken. Damals klagte sie bereits über ihre angeschlagene Gesundheit. „Ich brauche Ruhe“, so Zuchold. Bereits im vergangenen Jahr war ihr Mann, der frühere Bahnradsportler Dieter Zuchold, gestorben. mro/ab

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