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Leipziger Uni-Riesen gewinnen in letzter Sekunde und verteidigen Platz drei

Leipziger Uni-Riesen gewinnen in letzter Sekunde und verteidigen Platz drei

Nicht nur Coach Martin Scholz litt wieder einmal bei einem Spiel seiner Uni-Riesen. Auch die gut 400 Zuschauer mussten am Samstagabend bis zur letzten Sekunde um den ersten Sieg des Jahres bangen, ehe der 67:64 (41:29)-Triumph gegen Rhöndorf feststand und der dritte Platz in der Süd-Gruppe der 2. Basketball-Bundesliga Pro B verteidigt war.

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Martin Scholz, Trainer der Uni-Riesen Leipzig. (Archivfoto)

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Ein Hundertprozentiger: Nach einem Defensiv-Rebound zweieinhalb Minuten vor Schluss der Partie lief Tim Schönborn allein auf den Korb der Uni-Riesen zu. Doch der Ball tänzelte nach dem Wurf des Rhöndorfers nur auf dem Rund und fiel wieder herunter. Im direkten Gegenzug trafen die Uni-Riesen zum 62:58. "So ein Ball drückt ganz schön auf die Moral", meinte hinterher Rhöndorf-Trainer Boris Kaminski.

Dabei waren die Dragons gut in die erste Partie des Jahres gekommen. Das erste Viertel konnten die Gäste aus dem Rheinland ausgeglichen gestalten und führten schließlich zur ersten Pause mit 18:13. Die Uni-Riesen, die wieder ohne den verletzten Eric Vierneisel auskommen mussten, leisteten sich zu viele Ballverluste und standen in der Verteidigung nicht konsequent. Zu allem Überfluss beging Point Guard Chris Flores auch noch zwei unnötige Fouls, die zu Freiwürfen für Rhöndorf führten

Im zweiten und dritten Viertel steigerte sich der US-Amerikaner jedoch, und in dem Maße, in dem Flores immer mehr Dreier versenkte, legten auch die Uni-Riesen als Mannschaft zu. Immer besser kamen die Leipziger mit der Zonen-Verteidigung der Dragons zurecht und konnten oft nur durch Fouls gestoppt werden, wie Kwame Duku, der beim Stand von 52:46 rüde weggecheckt wurde. Die zwei Freiwürfe verwandelte der leicht angeschlagene Power Forward der Leipziger daraufhin sicher.

Dann kam schließlich jene schicksalhafte Szene zweieinhalb Minuten vor Schluss, nach der wahrscheinlich jeder der 405 Zuschauer gedacht hatte, dass die Uni-Riesen nun den Sieg eingefahren haben müssten. "Aber anders, als es bis zur letzten Sekunde spannend zu machen, können wir wohl nicht gewinnen", stöhnte Coach Scholz. Und tatsächlich hätten die Dragons mit dem Schlusspfiff fast noch den Ausgleich geschafft, aber der letzte Versuch der Rhöndorfer ging nur ans Brett. So blieb es beim 67:64. "Am Ende waren wir einfach platt", sagte Scholz. "Die Hinrunde hat doch einige Körner gekostet.

Zumindest mit der Defense und dem Reboundverhalten seiner Mannschaft konnte der Leipziger Coach diesmal zufrieden sein.

In der nächsten Partie am Sonntag bei den Giants Nördlingen werden sich die Leipziger aber trotzdem steigern müssen. Die Bayern liegen als direkter Konkurrent um die Playoffs nur vier Punkte hinter den Uni-Riesen auf Platz vier. Für das Spiel sollte der knappe Gewinn gegen Rhöndorf nun etwas mehr Sicherheit geben. Oder, wie es Uni-Riesen-Kapitän Jorge Schmidt ausdrückte: "Dieser Sieg war vor allem wichtig für den Kopf".

USC:

Flores 23, Schmidt 14, Spalke 12, Heinrich 9, Krajewski 4, Tyrna 3, Duku 2, Macevicius.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.01.2014

Christian Dittmar

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