Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Leipziger Uni-Riesen verlieren stimmungsvolles Derby gegen Sixers Sandersdorf

Leipziger Uni-Riesen verlieren stimmungsvolles Derby gegen Sixers Sandersdorf

Die Basketballer der Leipziger Uni-Riesen haben am Samstagabend das Derby gegen den BSW Sixers Sandersdorf mit 76:84 verloren. Vor 952 engagierten Zuschauern in der Arena Leipzig führten die Messestädter zur Halbzeit noch mit 35:33, gerieten dann aber immer mehr ins Hintertreffen.

Voriger Artikel
Leipziger Volleyballer feiern Sieg beim VCO Bayern Kempfenhausen
Nächster Artikel
Treffer in letzter Sekunde: Dynamo rettet Punkt

Lamar Morinia von den Leipziger Uni-Riesen

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Nach anfänglichem Abtasten starteten beide Teams ihren Offensivmotor, waren hochkonzentriert bei der Sache. In einem intensiven Spiel ragte zu Beginn der leipziger Walter Simon heraus, der sich allein im Startviertel acht Punkte und fünf Rebounds gutschrieb und in der Defensive nach jedem freien Ball hechtete. Sein Backup Norbert Beier sicherte von der Freiwurflinie die 24:19-Viertelführung. In der ersten Hälfte auch ganz stark: die Mannschaftsverteidigung der Grün-Weißen aus Leipzig. Insgesamt 22 Rebounds schnappten sich Mo Pratt (14) und Co. in den  ersten 20 Minuten. Am Ende waren es 44 Abpraller – Saisonrekord.

Doch nach einer ausgeglichenen Hälfte (35:33) riss bei den Messestädtern der Faden. „Wir haben unseren Rhythmus in der Offensive verloren“, resümierte Simon nach Spielschlüss. Die Sixers aus dem Sachsen-Anhaltischen Sandersdorf spielten sich dagegen in einen Rausch. Frieder Diestelhorst, nach nur einem Treffer bei zehn Versuchen fast schon der tragische Held, steuerte nun noch 16 Punkte bei. Topscorer Sascha Ahnsehl (26) traf nach 25 Spielminuten zum Ausgleich (40:40) und läutetet dann einen 15:0-Lauf der Gäste ein.

Lamar Morinia (18) und Kai-Uwe Kranz verkürzten zwar noch einmal, doch der Zwischenspurt kam zu spät. Wiederum demonstrierte Ahnsehl mit einem eiskalten Dreier im Rückwärtsfallen seine Nervenstärke (61:71). Zu viele Leipziger Ballverluste (21) und eine Trefferquote von unter 40 Prozent aus dem Feld ließen kein Comeback der Hausherren mehr zu.

Damit übernehmen die Sixers in der dritten Baskettball-Liga, der ProB Süd, die Tabellenführung von den Uni-Riesen, die nun auf dem zweiten Platz stehen. Beide Teams haben vier Siege bei nur einer Niederlage auf ihrem Konto. Walter Simon richtete seinen Blick nach dem kräftezehrenden Derby schon wieder nach vorne: „Jetzt müssen wir eine Woche gut trainieren und dann Kopf hoch!“ Am kommenden Samstag fahren die Sachsen auswärts nach Lich.

Conrad Ziesch / mpu

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr

Alle Wettquoten zu Spielen von RB Leipzig gibt es bei SmartBets.