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Leipziger Uni-Student Martin Schmitt denkt derzeit nicht an Trainerkarriere

Skisprung-Legende Leipziger Uni-Student Martin Schmitt denkt derzeit nicht an Trainerkarriere

Sein Trainerstudium an der Uni Leipzig will er noch in diesem Wintersemester abschließen. Dann hat Ex-Skispringer Martin Schmitt einen Bachelor in der Tasche. Eine Karriere als Coach kann er sich momentan aber nicht vorstellen.

Ex-Skispringer Martin Schmitt wird die Vierschanzentournee wieder als TV-Experte für Eurosport begleiten – neben seinem Studium an der Uni Leipzig.

Quelle: dpa

Oberstdorf. Martin Schmitt kann sich derzeit keine Karriere als Skisprung-Trainer vorstellen. Obwohl er sein dreijähriges Trainerstudium in Köln als Klassenbester mit der Note sehr gut abgeschlossen hat, will der viermalige Weltmeister zunächst einen anderen beruflichen Weg einschlagen. „Das Thema Trainer ist derzeit weit weg. Ich habe jetzt andere Aufgaben, die ich ernst nehme und wo ich meine Zukunft sehe“, sagte Schmitt vor dem Auftakt der 64. Vierschanzentournee am Montag.

Der 37-Jährige absolviert derzeit noch ein Bachelor-Studium in Sportwissenschaft an der Uni Leipzig, das er im Wintersemester abschließen will, und seit September ein Ausbildungsprogramm an der Sport Business Academy (SPOAC) in Düsseldorf. Zudem hat er vor kurzem gemeinsam mit dem viermaligen Olympiasieger Simon Ammann aus der Schweiz die Sportmarketing-Agentur ASP SPORTS gegründet. Schmitt ist mitverantwortlich für die grundsätzliche Ausrichtung der Agentur und unterstützt den Chef in den verschiedensten Bereichen wie Sportlerakquise, Firmenkontakte und Gestaltung der Website.

Die Tournee wird er wieder als TV-Experte für Eurosport begleiten. Ganz abgeschlossen hat Schmitt mit dem Gedanken an eine Trainerkarriere aber noch nicht. „Das Thema hat sich noch nicht endgültig erledigt. Es stellt für mich nach wie vor einen großen Reiz dar. Irgendwann werde ich da für einen gewissen Zeitraum in Erscheinung treten“, sagte Schmitt. Bundestrainer Werner Schuster meint: „Es wäre eine Riesengeschichte, wenn der DSV ihn einbeziehen würde. Er würde uns bereichern“, so Schuster in einem Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montag).

Von Eric Dobias

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