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Leipziger Volleyball: Pleiten für L.E. Volleys und Engelsdorfer Lok-Frauen

Leipziger Volleyball: Pleiten für L.E. Volleys und Engelsdorfer Lok-Frauen

Abschalten, auftanken: Eine imposante Fußball-Kulisse konnte Volleyball-Trainer Ronny Lederer am Sonntagnachmittag in der Red-Bull-Arena genießen. "Das passte endlich mal", freute sich der Coach der Zweitliga-Damen von Lok Engelsdorf, der die sonnige Zugnummer nach einem Abend mit Magerkost am Netz erlebte.

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Niclas Ivenz (l.) und Sebastian Hähner von den L.E. Volleys nach der Niederlage gegen den TSV GA Stuttgart am Sonnabend (22.11.2014).

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Nur 110 Zuschauer hatten in der Sporthalle am Gymnasium das 0:3 (23:25, 17:25, 18:25) seiner auf Platz elf verharrenden Aufsteigerinnen gegen die ganz oben mitspielenden Roten Raben Vilsbiburg verfolgt. Doch auch ein paar Kilometer Luftlinie weiter trug der Volleyball-Abend nicht zur Erleuchtung bei. Vor überschaubaren 355 Anhängern verloren die L.E. Volleys in der Grube-Halle mit 1:3 (25:20, 13:25, 24:26, 17:25) gegen den TSV Stuttgart und rutschten auf Rang acht der Tabelle ab. "Wir haben besser trainiert, als es das Ergebnis aussagt. Schade, ich kann mir diesen Ausfall nicht erklären", sagte Trainer Steffen Busse bedient und ratlos zugleich. Seine einst glänzenden Meister-Männer - momentan nur ein Schatten ihrer Team-Aktionen.

Die seit Saisonbeginn bestehenden personellen Engpässe und daraus resultierenden Unwägbarkeiten im Busse-Team wurden schon hinlänglich beschrieben. Erneut stellte sich die Frage: Wer mischt heute mit? Zuspieler Roman Metelskiy jedenfalls musste passen, er hatte sich kurzfristig mit einem Halswirbel-Problem abgemeldet. Dafür war Henry Glöckner wieder im dünnen Achter-Aufgebot dabei. Sonst als Libero auf dem Parkett, machte er sich am Netz lang und landete Angriffstreffer auch auf der ungewohnten Position.

Weil die Schwaben anfangs noch mit ihren Reizen geizten und die Volleys ordentlich Betrieb machten, ging der erste Satz pro Gastgeber aus. Doch danach verloren sie zu oft den Faden und schließlich die Partie. Zur Best-of-Auszeichnung schlich Erik Wichert auf Socken. Enttäuschung überall, auch Kapitän Jan Günther ärgerte sich maßlos. "Traurig, dass wir zum Heimspiel nicht mal zehn Mann aufbieten können. Der Rest kämpft und wird dafür nicht belohnt. Jetzt heißt es Luft holen und Montag wieder Volleyball spielen." Des Trainers Schlusswort: "Irgendwie müssen wir aus diesem Loch rauskommen."

Nichts mit Buddelei zu schaffen hat die Delitzscher Konkurrenz. Der Spitzenreiter sammelte beim 3:1 (25:21, 25:18, 24:26, 25:20) gegen Freiburg weiter Punkte. Dagegen zogen die Grimmaer Frauen in Sonthofen mit 1:3 (29:27, 18:25, 23:25, 20:25) den Kürzeren.

L.E. Volleys: Ivenz, Wiechert, Kühlborn, Hähner, Günther, Roscher, Freese, Glöckner.

Engelsdorf: Ebert, Hein, Heinze, Kuhrig, Langguth, Müller, Peter, Schmidt, Schulze, Seifert.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.11.2014

Kerstin Förster

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