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Leipzigerin Tina Jentsch erleidet schweren Turn-Unfall bei Deutschen Meisterschaften

Leipzigerin Tina Jentsch erleidet schweren Turn-Unfall bei Deutschen Meisterschaften

Ein schwerer Unfall der Leipzigerin Tina Jentsch hat die erfolgreiche Titelverteidigung von Elisabeth Seitz in der Mehrkampf-Konkurrenz bei den deutschen Turn-Meisterschaften in Göppingen überschattet.

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Die Leipziger Turnerin Tina Jentsch liegt am 27.08.2011 während des Mehrkampf-Wettbewerbs bei den Deutschen Meisterschaften im Turnen in Göppingen nach einem Sturz am Boden.

Quelle: dpa

Göppingen. Die 22 Jahre alte Studentin Jentsch hatte am Samstag am Boden bei ihrem Doppelsalto rückwärts gebückt zu wenig Höhe, landete unglücklich auf dem Kopf und wurde in ein Krankenhaus gebracht werden.

Wenige Stunden später zeigten sich ihre Teamkolleginnen erleichtert: Mit einer dicken Halskrause betrat die Verunglückte noch am Abend schon wieder die Halle. Im Krankenhaus waren bei der Leipzigerin keine Risse oder Brüche an der Wirbelsäule festgestellt worden. Es wurde eine Gehirnerschütterung diagnostiziert, genauen Aufschluss über ihre Verletzungen soll nun eine MRT-Untersuchung geben.

Vor allem die heftigen Zuckungen ihrer Beine sorgten bei den Turnerinnen und den über 2500 Zuschauern in der EWS-Arena für Entsetzen. „Ich habe es direkt gesehen. Ich war total geschockt und wusste nicht, wie ich weiter turnen sollte“, meinte die 17-jährige Nadine Jarosch aus Detmold. Nach dem Wettkampf gab DTB-Präsident Rainer Brechken aber eine erste Entwarnung: „Sie wird keine bleibenden Schäden davontragen“, erklärte er.

Unmittelbar zuvor hatte Vize-Europameisterin Seitz mit einer Weltneuheit am Stufenbarren das Publikum begeistert. Als erste Frau der Welt turnte sie den Schaposchnikowa - den Aufschwung vom unteren zum oberen Holmen - mit einer ganzen Drehung. Sollte sie das Element auch bei den Weltmeisterschaften in Tokio (7.- 16. Oktober) sauber vorführen, wird das Element künftig unter dem Namen „Seitz“ in den Code d’Pointage des Weltverbandes FIG eingehen.

Mit der Barren-Höchstnote von 14,75 Punkten legte die Mannheimerin die Grundlage für die Wiederholung ihres Vorjahreserfolges im Mehrkampf, obwohl sie unfreiwillig den Balken verlassen musste und somit auf 55,80 Punkte kam. Die Stuttgarterin Kim Bui machte ihr den Sieg nicht leicht: Mit 55,45 Punkten rangierte die Meisterin des Jahres 2009 nur knapp hinter der Favoritin. Vor dem letzten Gerät, dem Sprung, hatte Bui noch die Führung inne, wurde aber von Seitz noch abgefangen. „Es war ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Es hat Riesenspaß gemacht“, meinte die Siegerin.

Auch Nadine Jarosch (54,85) und Pia Tolle (Stuttgart/53,80) auf den Plätzen drei und vier unterstrichen ihre Anwartschaft auf einen der sechs Plätze im deutschen WM-Team. Zudem wird die Olympia-Zweite Oksana Chusovitina (Köln) in Tokio dabei sein, die mit zwei hochkarätigen Sprüngen glänzte und mit den Tagesbestwert von 15,05 Punkten ins Finale einzog. 

dpa

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