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Leipzigs DHfK-Ruderin Annekatrin Thiele beim Weltcup im Doppelvierer

Leipzigs DHfK-Ruderin Annekatrin Thiele beim Weltcup im Doppelvierer

Mit den besten Vorzeichen ins EM-Rennen geschickt, ging der Frauen-Einer in Belgrad baden. Platz sechs, sende SOS. Das passierte vor drei Wochen und ärgerte Leipzigs Vorzeige-Ruderin Annekatrin Thiele (29) vom SC DHfK ziemlich gewaltig.

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Optimistisch vor dem Weltcup: Annekatrin Thiele (l.) und Angelika Noack.

Quelle: döring

Leipzig/Aiguebelette. 21 Sekunden hinter der Weltspitze "ist weit weg", musste auch Bundesstützpunkttrainerin Angelika Noack konstatieren. Dennoch hätten die 61-Jährige und ihr Schützling gern noch einmal die Solorolle international geprobt ("Es geht besser") und die Kritiker eines Besseren belehrt. Aber der Verband nahm für den anstehenden Weltcup im französischen Aiguebelette einen anderen, schon oft erfolgreich erprobten Kurs.

Die besten acht deutschen Einer-Fahrerinnen wurden ins Ausscheidungsrennen geschickt - die schnellsten Vier sitzen nun in einem Boot. Polizeiobermeisterin Thiele als Siegerin hat mit Carina Bär (Heilbronn) und Lisa Schmidla (Crefelder RC) zwei bekannte Damen in der Crew, Julia Lier aus Halle ist in dieser Konstellation die Neue. "Das wird eine Premiere, aber die Mädels haben eine starke Einzelleistung gezeigt. Jetzt müssen sie als Team überzeugen", fordert Angelika Noack, die mit dem potenziellen Doppelzweier im heimischen Revier blieb. Sie wird mit Mareike Adams (Essen) und Julia Richter (Berlin) im Sparkassen-Ruderzentrum Burghausen trainieren. Nach getaner Wassereinheit darf es dann am Samstagabend gern Public Viewing sein. "Ich hoffe für die Deutschen, dass es so weitergeht."

Geeignete TV-Plätze werden sicherlich auch jene Athleten finden, die zuvor auf dem Lac d'Aiguebelette kämpfen. Zehn von 14 DRV-Booten aus den olympischen Klassen gehen an den Start. Als Medaillenkandidat gilt der Männer-Doppelvierer. Philipp Wende aus Wurzen sowie die Dresdner Karl Schulze, Kai Fuhrmann und Tim Grohmann wollen den Sachsenblitz aufs Treppchen steuern. Auch Marcel Hacker hat es drauf. Schon beim zweiten EM-Platz in Belgrad bewies der 37 Jahre alte Einer-Meister aus Magdeburg gute Frühform. Neben Weltmeister Ondrej Synek (Tschechien) dürfte der Neuseeländer Mahe Drysdale zu den stärksten Konkurrenten zählen.

Nicht dabei ist der DRV-Achter. Nach dem überzeugenden EM-Sieg verzichtete Trainer Ralf Holtmeyer auf eine Teilnahme seines Flaggschiffs: "Nach der EM hatten wir ein paar Ausfälle. Wir konzentrieren uns auf die Vorbereitung auf den Weltcup in Luzern." Dieser steigt am zweiten Juli-Wochenende.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.06.2014

Kerstin Förster

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