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Leipzigs junge Wilde: Rote Bullen behaupten ein Unentschieden gegen Udinese Calcio

Leipzigs junge Wilde: Rote Bullen behaupten ein Unentschieden gegen Udinese Calcio

Im Freundschaftsspiel zwischen RB Leipzig und dem italienischen Serie-A-Team Udinese Calzio haben die Gastgeber um Trainer Achim Beierlorzer ein 2:2-Unentschieden herausgespielt.

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Dominik Kaiser

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Der Bullen-Coach gewährte vor allem seinen jungen Nachwuchsspielern Einsatzzeiten. Und diese wussten die Chance zu nutzen.

Die Rasenballer begannen konzentriert und abwartend gegen den italienischen Erstligisten. Die Gäste wirkten wesentlich agiler. In der 7. Minute war es Udineses Cyril Théréau, der die Lücke in der Abwehr der Leipziger fand und eiskalt zur frühen 1:0-Führung vollstreckte.

In der 15. Minute chippte RB-Rechtsverteidiger Georg Teigl auf Dominic Kaiser. Der musste diese erste Chance aus spitzem Winkel anbringen, blieb aber ohne Erfolg. Die anschließende Ecke trat Kaiser unsauber, brachte die dunkelblaue Abwehr dennoch ins Schwitzen. Die Roten Bullen versuchten ihre Spielordnung aufzubauen. Deutlich zu sehen war der Unterschied in der Spritzigkeit zwischen 2. Bundesliga und Serie A. Die Italiener wirkten wesentlich frischer und waren schneller.

In der 26. Minute sprintete Jung über die Länge des Platzes, blieb aber kurz vor dem Kasten in der Defensive der Gäste stecken. Der Schiedsrichter zeigte Ecke an. Und Kaiser trat diese zielsicher auf den einzigen Bereich vor dem Tor, wo kein RB-Spieler stand. Joshua Endres, gerade mal 18 Jahre jung probierte es in der 30. nach einer schönen Passstaffette mit einem Fernschuss. Doch der 17-jährige-Keeper Samuele Perisan behielt den Überblick.

Georg Teigl holte mit einem Arjen-Robben-Gedächtnis-Sprint und anschließendem Foul einen Freistoß raus. Doch Anthony Jung nahm nicht richtig Maß. Kurz darauf wurde Joshua Endres richtig gefährlich. Udinese-Schlussmann Perisan bekam die Hand dran. Nun machten die Bullen richtig Druck, schnürten Calcio im Strafraum ein. John-Patrick Strauß aus dem RB-Nachwuchs jagte aus etwa 20 Metern einen schnellen Ball ganz knapp über das gegnerische Tor.

Johnny Reyna rutschte weg, legte aber quer. Dominik Kaiser staubte geistesgegenwärtig ab: 1:1. Ein anschließender Tempovorstoß hätte beinahe für das Leipziger 2:1 gesorgt. Bei Udinese stimmte in dieser Phase die Zuordnung nicht. Trainer Andrea Stramaccioni wirkte an der Seitenlinie nicht wirklich glücklich. Mit dem Gleichstand ging es in die Pause.

Beierlorzer gibt der Jugend eine Chance

Nach dem Seitenwechsel schickte RB-Trainer Achim Beierlorzer Sören Reddemann und Virat Sucsuz aufs Feld. Anthony Jung durfte sich schonen. Die Leipziger begannen druckvoll. In der 54. Spielminute kombinierte sich das Team in dunkelblau sehenswert über das gesamte Feld, nur um dann beim Anblick von RB-Keeper Benjamin Bellot den Abschluss über das Tor zu setzen. Stramaccionis Elf machte in der Folge das Spiel schneller. Während Die Bullen-Abwehr dichthielt, hingen Yordy Reyna und der Rest der Offensive etwas in der Luft.

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Kann zufrieden sein, mit seinen jungen Spielern: RB-Coach Achim Beierlorzer.

Quelle: dpa

In der 61. Minute vereitelte RB-Urgestein Benjamin Bellot einen Schuss aus kürzester Distanz von Cyril Théréau. Beim Schuss von Rodrigo Aguire aus 15 Metern kam Bellot nicht mehr ran. Udinese ging in Führung. Kurz darauf durfte der 37-jährige Ausnahmefußballer Antonio DiNatale auf den Leipziger Rasen. Doch Jungspund John-Patrick Strauß ließ sich davon nicht irritieren, donnerte das Leder zum 2:2 ins Netz der Gäste (65.).

Beierlorzer nahm Marvin Compper aus dem Spiel: Rodnei bekam seine Chance. Udinese Calcio war in dieser Phase wesentlich gefährlicher, die RB-Defensive war ein ums andere Mal gefordert.

So krachte es in der 74. Minute am Gebälk der Leipziger. Pontisso jagte die Kugel an den Pfosten – Bellot wäre chancenlos gewesen. Da die Gäste immer wieder von Dreier- auf Fünferkette umstellten, waren die Räume für Leipzigs Offensive verstellt.

In der 80. Minute stieß Yordy Reyna mit dem Schlussmann Perisan zusammen und blieb zunächst am Boden liegen. Mit Krämpfen in den Beinen musste ihn RB-Coach Beierlorzer vom Feld nehmen. RB-Joker Antony Barylla bekam als erstes einen Fallrückzieher von DiNatale zu sehen, der allerdings einen guten Meter über die Querlatte rauschte. Der 17 Jahre alte Barylla führte sich seinerseits mit einem Volleyschuss nach Ecke auf das Netz des Gäste-Tores ein. In der letzten Minute versuchten die Rasenballer den Abwehrverbund der Udinese drei Mal in Folge auseinander zu nehmen. Doch es blieb beim 2:2-Gleichstand. Die 7196 Gäste im Stadion feierten das Unentschieden gegen den italienischen Erstligisten.

Aufstellung:

RB Leipzig: Benjamin Bellot – Georg Teigl, Niklas Hoheneder, Marvin Compper, Anthony Jung – John-Patrick Strauß (2:2, 65. Minute), Henrik Ernst, Dominik Kaiser (1:1, 38. Minute), Diego Demme – Joshua Endres, Yordy Reyna

(Bank: Dähne, Sören Reddemann, Rodnei, Sucsuz, Mauer, Antony Barylla)

Udinese Calcio: Samuele Perisan – Danilo, Igor Bubnjic, Gabriel Silva, Thomas Heurtaux – Allan, Guilherme, Giampiero Pinzi – Alexis Zapata, Cyril Théréau (1:0, 7. Minute), Alexandre Geijo

(Rodrigo Aguirre 1:2, 63. Minute)

Zuschauer:

7196

Johannes Angermann

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