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Lions-Footballerin Manuela Kirsch ist im WM-Fieber - Reise nach Finnland steht bevor

Lions-Footballerin Manuela Kirsch ist im WM-Fieber - Reise nach Finnland steht bevor

Neugier und Nervenkitzel sind ihre Begleiter, denn jetzt wird es für Lions-Spielerin Manuela Kirsch (32) ernst bei der Weltmeisterschaft im Tackle-Football. Die Leipzigerin kämpft nächste Woche in Finnland um WM-Lorbeer (die LVZ berichtete).

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Manuela Kirsch von den Leipzig Lions freut sich auf die Weltmeisterschaft.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Die Koffer sind gepackt. Am Donnerstag geht es mit der 45-köpfigen Mannschaft auf Tour. Doch ehe das Nationalteam am Montag den Flieger nach Vantaa besteigt, wird noch ein Zwischenstopp in Strausberg bei Berlin eingelegt. Dort findet übers Wochenende ein letztes Trainingslager statt. "Ich kann es kaum erwarten und freue mich riesig auf die Herausforderung", sagte "Manu" Kirsch, die über ihr Leinwand-Idol Jean-Claude van Damme zum Kampfsport fand.

Der WM-Traum konnte sich für die alleinerziehende und arbeitslose Mutter nur erfüllen, weil es Leute mit Löwen-Herz gibt. Als im Februar bekannt wurde, dass die Spielerinnen die Reisekosten selbst aufbringen müssen, war nicht nur guter Rat teuer, sondern finanzielle Hilfe gefragt. Prompt meldeten sich Barbara und Jürgen Hahn vom gleichnamigen Brandschutzbüro sowie René Kunze, der mit Gunter Schmidt ein Vermessungs- und Ingenieurbüro leitet. 1400 Euro kamen zusammen. Nicht zu vergessen die begleitende Unterstützung durch den Verein.

Deutschland bestreitet das erste Spiel am Dienstag gegen Schweden. Beim letzten Vergleich sprang ein Sieg heraus. Der große Favorit heißt USA, Gruppengegner der deutschen Frauen. "Die Amerikanerinnen haben bei der letzten WM keinen Gegenpunkt zugelassen. Natürlich ist es unser Ziel, sich so teuer wie möglich zu verkaufen", erklärte Christiane Langkamm, Sportdirektorin des American Football Verbands Deutschland. Sie ergänzte: "Der Weg zu einer Medaille führt nur über einen Sieg gegen Schweden." Auch Manuela Kirsch denkt positiv: "Ich hoffe, dass wir einen Medaillen-Platz belegen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.06.2013

Kerstin Förster

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