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Lipsiade-Start in Leipzig: Zwischen Euphorie und Engpass

Lipsiade-Start in Leipzig: Zwischen Euphorie und Engpass

"Seine" Ruderer legen sich am Sonntag kräftig in die Lipsiade-Riemen. Aber es gab auch schon Zeiten, da die Nachwuchs-Boote im Hafen blieben. "Es ist immer schade, wenn eine Sportart wegfällt.

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Spielerischer Kampf ums Rugby-Ei: Für die Jüngsten geht es morgen in Stahmeln um die Lipsiade-Medaillen.

Quelle: Verein

Leipzig. Denn die Kinder, egal, ob großes Talent oder fleißiger Spieler, freuen sich auf dieses besondere Event", betont Stadtsportbund-Präsident Uwe Gasch, der just mitten im Stadtsportspiel-Trubel seinen 54. Geburtstag feiert. Der Olympiafünfte im Zweier ohne Steuermann von 1988 sieht den imposanten Nachwuchswettbewerb auf gutem Kurs.

Die 22. Auflage im 1000. Jubiläumsjahr Leipzigs lässt die Herzen von 5500 jungen Athleten in 28 Sportarten schneller schlagen. "Kontinuierlich haben wir die Veranstaltung auf diesem hohen Level vorangebracht. Diesmal begrüßen wir Gäste aus Südafrika im Judo und Leichtathleten aus Kiew. Dieser Aspekt war uns schon länger wichtig, aber nicht so einfach umzusetzen. Umso schöner, dass es jetzt gleich im Doppel klappt", freut sich Gasch. Wenn auch nicht selbst vor Ort, so tritt noch ein Südafrikaner ins Rampenlicht: Makhenkesi Stofile (70) hat die Schirmherrschaft für das Projekt "1000 Jahre Leipzig - 1000 Rugbyspieler in Leipzig" übernommen. Morgen legen die Jüngsten im Rahmen der Lipsiade auf der Anlage des RCL in Stahmeln los. Teams aus vier Bundesländern werden erwartet. Die Leipzig 7's werden mit dem Frauen-Turnier fortgesetzt (20./21.6.) und enden mit dem Auftritt der Männer am 4./5. Juli.

Alle Wettkämpfe der Lipsiade unter einen Hut zu bekommen, war bisher nie möglich. Auch diesmal gibt es unter den Sportarten Frühstarter, Termintreue und Nachzügler. Ganz abgesagt werden mussten mangels Teilnehmern die Wettkämpfe im Tennis und Petanque, die morgen stattfinden sollten. "Das sind komplexe Faktoren, aber vor allem parallel stattfindende Turniere oder wichtige Meisterschaften sind Gründe für Termin-Verschiebungen oder gar die Absage", weiß Sportjugend-Projektkoordinatorin Romina Dippe. Als Dauerbrenner präsentieren sich die Floorballer, die morgen traditionell in der Grube-Halle loslegen. Umziehen nach Mölkau müssen die Handballer, die in der Vergangenheit schon in der kleinen Arena-Halle und Brüderstraße aktiv waren. Bekannter Grund: Die "Brüderhölle" wird derzeit für 6,5 Millionen Euro in ein Schmuckstück verwandelt. Anfang 2016 soll Eröffnung sein. Gut so, aber damit ist der Engpass an Hallenkapazitäten noch lange, lange nicht vom Tisch. "Das ist für uns nach wie vor ein brisantes Thema. Denn für die wachsenden Mitgliederzahlen in den Vereinen müssen auch die Bedingungen geschaffen werden. Da gibt es noch genug zu tun", erklärt Uwe Gasch.

Dank des Titelsponsorings der Sparkasse und des Engagements aus dem Rathaus wird die diesjährige Lipsiade erneut ein Gewinn für Teilnehmer, Trainer, Kampfrichter und die familiären Fans sein. Der Staffellauf der Grundschulen am kommenden Donnerstag läutet traditionell das Hauptwochenende ein. In einigen Sportarten dreht sich alles um die Qualifikation für die Landesjugendspiele, die Anfang Juli in Leipzig über die Jubiläums-Bühne gehen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.06.2015
Kerstin Förster

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