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Lok Leipzig droht trotz Sieg das Pokal-Aus - Rolleder offenbar nicht spielberechtigt

Lok Leipzig droht trotz Sieg das Pokal-Aus - Rolleder offenbar nicht spielberechtigt

Gerade noch bejubelt, heute schon der Depp? Das droht Torjäger Steve Rolleder nebst seinem Verein 1. FC Lok Leipzig. Der Fußball-Oberligist gewann am Sonnabend in der zweiten Runde um den Sachsenpokal beim Landesklasse-Vertreter SG Leipziger Verkehrsbetriebe mit 10:0. Rolleder steuerte nicht weniger als fünf Tore zum klaren Erfolg bei und wähnte sich samt seiner „Loksche" in der nächsten Runde.

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Fliegt Lok Leipzig aus dem Sachsenpokal, weil Stürmer Steve Rolleder (r.) für die Partie gegen die SG LVB gesperrt war?

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Doch der Stürmer war laut Verbandunterlagen nicht spielberechtigt. Der Pokalverantwortliche des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV) stellte dies bei der Prüfung fest und beantragte nun ein Sportgerichtsverfahren.

Der Grund dafür liegt fast ein Jahr zurück. Im vorjährigen Landespokal-Wettbewerb gewann der 1. FC Lok am 8. September gegen Sachsenligist Einheit Kamenz nach Verlängerung und Elfmeterschießen 9:8. In der 106. Minute sah Steve Rolleder die Rote Karte, die – logisch – eine Sperre zur Folge hatte. Ein Spiel saß Rolleder ab, die Partie gegen RB Leipzig machte er nicht mit. Weitere Pokalbegegnungen folgten im Spieljahr 2013/14 nicht, da Lok mit 0:2 verlor und somit in Runde drei ausschied.

Erst nun stand wieder ein Sachsenpokalspiel an. Das Tückische an so einer Sperre: Man schleppt sie mit in die neue Saison. Offenbar hat bei Lok aber keiner mehr daran gedacht, obwohl der SFV laut eigener Aussage schon vor Wochen darauf aufmerksam gemacht hat. „Ich bin davon jedenfalls vollkommen überrascht", stutzte Trainer Heiko Scholz am Montag und wollte sich zunächst clubintern dazu informieren. Auch bei der SG LVB staunte man über die vollkommen neue Situation. „Davon wussten wir nichts, zumal wir auf den Pokal keinen so großen Wert legen", gestand Mannschaftsleiter Andreas Wisch. „Gewinnen können wir den Pott sowieso nicht, höchstens noch einmal einen attraktiven Gegner mit ganz netten Zuschauereinnahmen bekommen."

Viel Spielraum wird das Sportgericht bei seiner Entscheidung nicht haben. Normalerweise wird der Einsatz eines gesperrten Spielers so geahndet, dass die Partie zugunsten der anderen Mannschaft gewertet wird. Heißt: LVB stünde trotz der 0:10-Schlappe in der dritten Runde, die übrigens am Dienstag ausgelost wird. Auf zwei Losen wird aber so etwas wie ein Fragezeichen kleben. Denn zum Einen ist noch das Zweitrundenspiel TSV Wachau gegen Chemie Leipzig offen, und nun ist zudem die Wertung die Partie LVB gegen Lok vakant. Das Sportgericht sollte sich beeilen, die nächste Runde steht bereits am 6./7. September an.

Frank Müller

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