Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Lok-Präsident Notzon nach dem Heimsieg: "Ich war von der Zuschauerzahl enttäuscht"

Lok-Präsident Notzon nach dem Heimsieg: "Ich war von der Zuschauerzahl enttäuscht"

Es war das Comeback für den 1. FC Lok Leipzig in der Fußball-Regionalliga vor heimischen Publikum: der 3:1-Sieg gegen den Torgelower SV Greif am Sonntag. Doch was den Besucherandrang von 2762 Zuschauern anging, hatte sich Präsident Michael Notzon mehr erhofft.

Voriger Artikel
Souveräner Football-Rückrundenstart: Leipzig Lions deklassieren Berlin Bears
Nächster Artikel
FC Erzgebirge Aue gewinnt 2:0 gegen 1. FC Köln - Müller mit erstem Liga-Treffer der Saison

Der Präsident des 1. FC Lok Leipzig: Michael Notzon

Quelle: Andreas Doering

Leipzig. „Ich will ja nicht miesepetrig sein, aber ich war von der Zahl der Zuschauer schon enttäuscht“, gesteht er.

„Wir haben jahrelang darauf hingearbeitet wieder in der Regionalliga zu spielen und hatten auch alles angerichtet“, ärgert sich Notzon. Obendrein hätten die Fans immer gesagt, sie seien es leid, gegen zweite Mannschaften zu spielen. „Jetzt haben sie in der Regionalliga endlich erste Teams, wie es beispielsweise mit Magdeburg oder Halberstadt der Fall ist“, so der Präsident. „Was müssen wir also noch tun, um Zuschauer zu bekommen?“

Zwar sei Torgelow kein namhafter Gegner, „aber die Fans sollen ja auch wegen Lok kommen“, so Notzon. Zumal es erst der Saisonbeginn ist. „Wenn es in der Saison eine Phase geben sollte, wo wir schlechte Ergebnisse erzielen, würde ich ein gewisses Verständnis aufbringen, sollte die Zuschauer nicht in Strömen kommen.“ Immerhin hätten die anwesenden Fans für gute Stimmung im Stadion gesorgt – was beim Testspiel gegen den englischen Erstligisten FC Fulham nicht der Fall war, obwohl an dem Tag rund 5000 Zuschauer die Partie verfolgten.

Loks Sicherheitsbeauftragte und Team-Manager, Steffen Kubald, sieht sich hingegen in seiner Besucher-Prognose zum Heimspielauftakt bestätigt. „Ich habe mit 3000 Zuschauern gerechnet. Also lag ich gar nicht mal so schlecht.“

Dass nach mehrjähriger Abstinenz dennoch nicht mehr Leipziger Interesse am heimischen Regionalliga-Comeback des Traditionsvereins hatten, sieht Kubald unter anderem durch die Sommerferien begründet. Zudem sei am Sonntag ein Wetter gewesen, bei dem man auch mal einen Tag im Garten verbringen könne. „Und wir müssen auch an den Geldbeutel der Zuschauer und Fans denken“, so Kubald weiter.

Beim Derby gegen RB Leipzig hofft der Team-Manager unterdessen, „dass wir die 20.000-Grenze knacken“. Auch Notzon geht von einem großen Andrang aus. Das ist jedoch nicht nur auf den Regionalliga-Klassiker zurückzuführen. Auch die ersten Punkte nach dem zweiten Saisonspiel „sind da nicht ganz unwichtig“

Anne Kunze

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr

Alle Wettquoten zu Spielen von RB Leipzig gibt es bei SmartBets.