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Lokalmatador Mohs Vierter an der Arena

Lokalmatador Mohs Vierter an der Arena

Erik Mohs (26) hat beim Rad-Kriterium an der Red-Bull-Arena den Sprung aufs Podest verpasst. Der fürs Delitzscher Amateur-Team Ur-Krostitzer-Univega startende Leipziger wurde Vierter.

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Der Leipziger Erik Mohs im Gespräch mit Veranstalter Michael Schiffner.

Quelle: Christian Nitsche

Den Sieg sicherte sich Hans Pirius (21, KED-Stevens Team). Der Berliner Amateur verwies die Drittliga-Profis Sven Forberger (NSP-Ghost) und Nils Plötner (Team Stölting) auf die Plätze.

Veranstaltungschef Michael Schiffner vom SC DHfK ist sich sicher, dass Mohs dieses Renen gewonnen hätte, wäre seine Mannschaft Ur-Krostitzer-Univega in Bestbesetzung angetreten. "Da hätte Mohs doch ganz andere Unterstützung gehabt." Immerhin hatte der Bahn-WM-Starter die ersten drei Wertungen des 62 Kilometer langen Wettbewerbes für sich entschieden. "Die drei Erstplatzierten wären nie weggekommen. Das Team von Mohs hätte das verhindert. Die hätten das Feld zusammengehalten", sagt der 63-Jährige, der einst das erfolgreiche Leipziger Profi-Team Wiesenhof als Sportlicher Leiter zu respektablen Erfolgen geführt hatte. So hatte das Führungstrio leichtes Spiel und konnte die meisten Sprints unter sich ausmachen.

Schiffner freut sich über die insgesamt 605 Starter. Das bedeutet neuen Teilnehmer-Rekord bei der zehnten Auflage dieses Rennens. Die meisten Zuschauer fanden sich bei den Nachwuchsrennen am Vormittag ein. "Da hatte ja schon jeder der kleinen Starter mindestens einen Betreuer dabei. Dazu kamen noch die Angehörigen und Freunde, die die jungen Renner anfeuerten", erklärt Schiffner.

Der frühere DDR-Nationalfahrer lobt das Niveau der Spitzenmänner des Eliterennens. "Die Jungs sind so gerast, dass im Verlauf des Wettbewerbes 40 Starter aus dem Rennen genommen werden mussten, weil sie überrundet wurden." Allerdings war die Gefahr, dass es die nicht so starken Fahrer erwischt, groß, weil eine Schleife nur 1,4 Kilometer misst. Was wiederum die Strecke für die Zuschauer sehr interessant macht. Immerhin kamen über den Tag verteilt 1000 Besucher. Mit dem durchwachsenen Wetter waren die Organisatoren zufrieden, weil nur beim Seniorenrennen ein zehnminütiger Hagelschauer herunterprasselte, was sicher manchen Radsportfreund von einem Besuch abhielt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.04.2013

Norbert Töpfer

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