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Männel sichert Erzgebirge Aue den Auftakt-Punkt gegen St. Pauli

Männel sichert Erzgebirge Aue den Auftakt-Punkt gegen St. Pauli

Martin Männel wusste bereits nach 18 Spielminuten am Freitagabend, dass es in der neuen Zweitliga-Saison genauso adrenalinreich zugeht wie in der abgelaufenen Spielzeit.

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Quelle: dpa

Aue. Er lenkte einen straffen Schuss von Lennart Thy über die Latte und vollbrachte damit die erste von gleich mehreren Großtaten. Dank seiner Paraden konnte der FC Erzgebirge Aue zum Auftakt ein 0:0-Unentschieden gegen den FC St.Pauli erkämpfen.

Vor 12200 Zuschauer hatten Guido Kocer und Jakub Sylvestr in der Schlussviertelstunde große Chancen, den Siegtreffer zu erzielen, doch beide vergaben. „So ein erstes Spiel ist immer eine kleine Wundertüte. In der ersten Halbzeit waren wir noch etwas verhalten, weil wir nicht wussten, wo wir stehen. Mit Kocer sind wir dann zu richtig guten Chancen gekommen. Martin Männel hat uns heute mit einigen Paraden die Null hinten gesichert. Es ist eine Leistung, auf der wir aufbauen können“, analysierte Baumann nach der Partie.

Der Trainer formierte seine Startelf mit vier Neuzugängen. Tobias Nickenig in der Innenverteidigung, Ronald Gercaliu auf der Rechtsverteidiger-Position sowie Vlad Munteanu und Jakub Sylvestr in der Offensive durften von Beginn an auflaufen. „Die Konkurrenzdichte ist sehr hoch und die Unterschiede sind minimal. Da wird es in der Saison mal den ein oder anderen Härtefall geben“, erklärte der Coach schon vor der Partie.

Am Freitagbend mussten mit Kevin Schlitte, Oliver Schröder, Marc Hensel und Guido Kocer einige bewährte Kräfte auf der Bank Platz nehmen, Mike Könnecke stand gleich gar nicht im Kader.

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Erzgebirge Aue - FC St. Pauli am Freitag (3. August 2012) im Erzgebirgsstadion in Aue. Der Auer Ronny Koenig und St. Paulis Fabian Boll kämpfen um den Ball.

Quelle: dpa

In der ersten Hälfte entwickelte sich ein offener Schlagabtausch wobei die Gastgeber gute Ansätze im Spiel nach vorn zeigten. Kleine Abstimmungsprobleme und Schwächen im Abschluss offenbarten sich dennoch. Die besten Möglichkeiten hatte dennoch St. Pauli, die durch Lennart Thy (18. Minute) und Florian Bruns (44.) zwei Mal gefährlich vor das Auer Tor kamen. Martin Männel konnte die Schüsse aber parieren. „Es war ein wenig Glück und Können dabei. Die neue Viererkette vor mir hat ihre Aufgabe sehr gut erledigt, aber das ist natürlich keine Garantie dafür, dass es auch in den kommenden Spielen so funktionieren wird“, erklärte der Schlussmann.

In der zweiten Hälfte blieb das Spiel temporeich. Aue verdribbelte sich aber vor dem Sechzehner immer wieder in Einzelaktionen. Die Hamburger hingegen waren vor dem Männel-Gehäuse stets gefährlich, doch ihnen fehlte die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss.

In der 78. und 79. Minute hätte Aue die Partie für sich entscheiden können, doch erst schoss Kocer aus fünf Metern über das Tor, dann traf Sylvestr den rechten Innenpfosten.

Tina Hofmann, dpa

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