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"Männermannschaft gegen A-Jugend": RB Leipzig setzt sich gegen Wilhelmshaven mit 3:2 durch

"Männermannschaft gegen A-Jugend": RB Leipzig setzt sich gegen Wilhelmshaven mit 3:2 durch

RB Leipzig setzt seine Siegesserie in der Regionalliga fort. Die roten Bullen schlugen am Mittwochabend den SV Wilhelmshaven vor 3506 Zuschauern in der Red-Bull-Arena mit 3:2. „Der Ausgang war so zu erwarten", sagte SVW-Trainer Wolfgang Steinbach nach dem Spiel.

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Drin: Daniel Rosin bejubelt seinen Treffer zum 1:1-Ausgleich.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. „Teilweise war es so, als ob eine Männer-Mannschaft gegen eine A-Jugend spielt." Der Sieg für RB gehe völlig in Ordnung. Das sah auch RB-Trainer Tomas Oral so.

Die Partie begann mit einem Knalleffekt und einem Weckruf für RB Leipzig: Gleich in der 1. Minute gab Schiedsrichter Timo Ide einen Freistoß an der Strafraumgrenze der roten Bullen. Eine kleinliche Entscheidung, die aber die Linie des Unparteiischen für das weitere Spiel vorgab. Wilhelmshavens Ali Moslehe trat an, zirkelte den Ball über die Mauer. Das Spielgerät landete im unteren linken Eck. Ein wunderschönes Tor für den SVW, RB-Torhüter Sven Neuhaus war machtlos.

Nach dem Gegentreffer waren die Bullen hellwach. Sie machten richtig Druck auf die kompakt stehenden SVW-Reihen. „Das Tor kam für uns zu früh", scherzte Gäste-Trainer Steinbach nach der Partie angesichts der folgenden Angriffswellen der roten Bullen. In der 12. Minute flog eine Flanke von Lars Müller in den Strafraum, wurde verlängert und landete auf dem Kopf von RB-Stürmer Nico Frommer, der aber knapp über das Gehäuse köpfte. Acht Minuten später rettete SVW-Spieler Ali Moslehe nach einem Kopfball von Daniel Rosin in höchster Not.

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Leipzig. RB Leipzig setzt seinen Siegeszug fort. Die roten Bullen schlugen am Mittwochabend den SV Wilhelmshaven vor 3506 Zuschauern verdient mit 3:2. Schon in der ersten Minute ging der Gast durch einen wunderschönen Freistoßtreffer in Führung. Danach drückte RB und kam in der 28. Minute zum Ausgleich durch Daniel Rosin. Kurz vor der Pause schlugen die Bullen erneut zu.

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Wilhelmshavens Spieler zeigten eine reife Abwehrleistung. Sie standen gut, zwischen Abwehr und Sturmreihe waren immer nur rund 25 Meter. Die Räume wurden eng gemacht. Trotzdem kamen die Leipziger immer wieder vors Gehäuse der Norddeutschen. Folgerichtig fiel der Ausgleich durch Mittelfeldakteur Rosin. Nach einer Ecke köpfte er den Ball in die Mitte des Tores, SVW-Torwart Christian Meyer konnte den Ball nur noch hinter die Latte lenken. „Wir wussten, dass RB bei Standards verdammt stark ist. Aber dieses Wissen hat uns nichts gebracht", sagte Steinbach.

Kurz vor dem Pausenpfiff ging RB dann in Führung: Daniel Frahn wurde schön frei gespielt, zielte aber aus zehn Metern zu genau. Sein fulminanter Flachschuss klatschte an den Innenpfosten und von da wieder ins Spielfeld. Frahn nahm den Ball wieder auf, flankte butterweich auf Maximilian Watzka, der zum 2:1 einköpfte.

Neun Minuten nach dem Wiederanpfiff eine Schrecksekunde für RB. In der Abwehr wurde ein hoher Ball falsch eingeschätzt. Moslehe hatte nur noch RB-Torwart Neuhaus vor sich, scheiterte aber am glänzend parierenden Leipziger Schlussmann. Jetzt nahmen die Bullen das Spiel komplett in ihre Hand. Ein Freistoß war lange unterwegs, RBler Ingo Hertzsch wollte zum Ball, wurde scheinbar am Trikot gezogen und fiel. Der Pfiff blieb aus, etwas, das in diesem Spiel selten passierte. „Der Schiri hat das Spiel ein bisschen verpfiffen", sagte RB-Stürmer Frommer zur Schiedsrichterleistung.

Frommer war in der 62. Minute für eine sehenswerte Aktion verantwortlich: Er wollte aus 14 Metern den Ball über Christian Meyer heben, der SVW-Tormann reagierte blendend. So auch in der 71. Minute, als er einen Schuss von Paul Schinke parierte. Doch seine vorherigen Leistungen sollten am Ende nicht zählen. Nachdem RB-Routinier Timo Rost für einen Schubser glatt Rot gesehen hatte und der SVW daraufhin in die Offensive ging, machte Meyer den Fehler des Abends. Die Abwehr der Gäste war zu weit aufgerückt, ein hoher Ball überraschte sie. Meyer stürmte aus seinem Tor, bremste dann aber ab. Daniel Frahn bedankte sich, legte den Ball am unschlüssigen Torwart vorbei und erzielte das 3:1. „Ich habe mich ganz klar verschätzt", sagte der bitter enttäuschte Meyer nach der Partie. „Das Ding geht voll auf meine Kappe." Der Anschlusstreffer fiel in der Nachspielzeit durch Phil Schlüter und war lediglich Ergebniskosmetik.

Mehr Informationen zum Gegner, dem SV Wilhelmshaven, gibt es hier!

Aufstellungen:

RB Leipzig: Sven Neuhaus, Ingo Hertzsch, Timo Rost, Tim Sebastian, Daniel Frahn (ab 90. Carsten Kammlott), Shaban Ismaili, Daniel Rosin, Maximilian Watzka, Lars Müller, Nico Frommer, Alexander Laas (ab 52. Paul Schinke)SVW: Christian Meyer, Toni Gänge, Luc-Arsène Diamesso, Dario Fossi, Pa-Malick Joof, Daniel Boateng (ab 51. Patrick Bärje), Lali Sanyang (ab 64. Musa Karli), Radek Spilacek, Igor Krulj (ab 71. Phil Schlüter), Max Wegner, Ali Moslehe

Zuschauer:

3506

Tore:

0:1 Moslehe (1.), 1:1 Rosin (28.), 2:1 Watzka (45.), 3:1 Frahn (87.), 3:2 Schlüter (90.+1)

Schiedsrichter:

Timo Ide (Frielendorf)

Gelb:

Moslehe, Spilacek, Gänge / Rosin, Rost, Frahn, Schinke

Rot:

Rost

Beste Spieler:

Christian Meyer (trotz des Patzers), Nico Frommer 

Michael Dick

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