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Marathon: Leipzig gestartet - Schweigeminute in London - Entwarnung in Hamburg

Marathon: Leipzig gestartet - Schweigeminute in London - Entwarnung in Hamburg

Leipzig. Das ist ein Marathon-Sonntag: In London, Leipzig und Hamburg legten die Teilnehmer vor dem Start eine kurze Schweigephase zum Gedenken an die Opfer der Anschläge von Boston ein.

Für den 37. Stadtmarathon in Leipzig hatten sich 8000 Sportler angemeldet. Die Messestadt und Hamburg hatten ihre Sicherheitskonzepte nach den Anschlägen nicht geändert. In der Hansestadt wurde nach dem Laufstart ein verdächtiger Gegenstand gefunden worden. Jetzt gab es Entwarnung.

Es handelte sich aber um einen harmlosen leeren Karton, wie die Untersuchung ergab. Der Karton hatte am Morgen kurz nach dem Start des Hamburg-Marathons bei den Behörden für Alarm gesorgt. Wegen des Fundes war die U-Bahn-Linie 3, die auch am Hafen und am Rathaus entlangführt, unterbrochen worden.

Streckenrekord: Kipchoge gewinnt Hamburg-Marathon

Der Kenianer Eliud Kipchoge hat unterdessen den Hamburg-Marathon in Streckenrekordzeit gewonnen. Der 28 Jahre alte Ex-Weltmeister und Olympia-Zweite über 5000 Meter kam am Sonntag bei der 28. Auflage des Langstreckenrennens in inoffiziellen 2:05,30 Stunden ins Ziel. Die bisherige Bestmarke des Äthiopiers Shami Dawit stand bei 2:05:58 Stunden.

Rund 15 000 Einzelläufer und 1500 Staffeln haben sich am Sonntagmorgen beim Hamburg-Marathon auf den Weg gemacht. Der Start erfolgte pünktlich um 9 Uhr an der Hamburg-Messe. Insgesamt haben mehr als 21.000 Sportler ihre Startzusage gegeben.

Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen in London - Sperrungen in Leipzig

In London sicherten Hunderte zusätzliche Polizisten die Strecke ab, die quer durch die britische Hauptstadt und an zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt. Zehntausende Zuschauer feuerten die Läufer vom Rand aus an. Scotland Yard hatte die Zahl der Beamten um 40 Prozent erhöht, nannte aber keine genauen Zahlen. Die Organisatoren haben angekündigt, für jeden Läufer, der die Ziellinie erreicht, an einen Hilfsfonds für Boston zu spenden.

Terrorgefahr spiele bei den Sicherheitsüberlegungen der Leipziger Ausrichter nur eine geringe Rolle, sagte Pressesprecher Stefan Friedrich nach den Boston-Anschlägen gegenüber LVZ-Online. Man sei aber in ständigem Austausch mit der Polizei. Für den Sonntag hat die Stadt Leipzig wegen umfangreicher Straßensperrungen zu "Geduld, Aufmerksamkeit und Verständnis" aufgerufen. Zu Irritationen kam es dennoch schon am Morgen: In der Friedrich-Ebert-Straße seien Autos sogar aus Parkbuchten abgeschleppt worden, teilte ein Anwohner LVZ-Online mit.

dpa/lyn

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