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Martin Männel hält Elfmeter und rettet Aue einen Punk in Braunschweig

Martin Männel hält Elfmeter und rettet Aue einen Punk in Braunschweig

Martin Männel ballte beide Fäuste und brüllte die gesamte Anspannung heraus: Der Torhüter des FC Erzgebirge Aue hat sein Team bei Eintracht Braunschweig vor einer erneuten Niederlage bewahrt.

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Der Braunschweiger Julius Reinhard (l.) und der Auer Spieler Kevin Schlitte kämpfen um den Ball.

Quelle: dpa

Braunschweig. Der Schlussmann parierte in der 75. Minute einen Foulelfmeter von Dominick Kumbela und rettete den Erzgebirglern damit am Samstag in der 2. Fußball-Bundesliga das 1:1 (1:1) bei Eintracht Braunschweig.

Die Gastgeber waren vor 19 400 Zuschauern bereits in der 7. Minute durch Dennis Kruppke in Führung gegangen, ehe Jan Hochscheidt in der 31. Minute ausglich. „Wir sind heute endlich in die Zweikämpfe gekommen und haben verdient einen Punkt mitgenommen“, sagte Hochscheidt nach dem zweiten Auswärtspunkt der Saison.

Aues Trainer Rico Schmitt reagierte nach den Niederlagen gegen Karlsruhe und 1860 München und ließ Skerdilaid Curri sowie Adli Lachheb gleich daheim. Dafür feierte Guido Kocer, der vor der Saison von Drittligist SV Babelsberg 03 ins Erzgebirge gekommen war, sein Startelf-Debüt.

In der ersten Hälfte gab es bereits nach wenigen Sekunden die erste Schrecksekunde, als Marc Hensel mit Damir Vrancic im Luftduell zusammenprallte und kurz benommen am Boden blieb. Wenig später ging es für den Mittelfeldspieler aber weiter. Vrancic, bei dem eine Platzwunde am Kopf genäht werden musste, kam zwar wieder, musste später aber mit Schwindelgefühlen aus dem Spiel.

Die Auer, die wegen der Sperrung einer Zufahrtsstraße erst 50 Minuten vor Spielbeginn im Stadion eintrafen, fanden zunächst wie gehabt kaum in die Zweikämpfe. So machte Braunschweig nach nur sieben Minuten das 1:0. Nico Zimmermann brachte einen Freistoß gefährlich in den Strafraum, Kapitän Dennis Kruppke köpfte zur Führung ein.

Nach 20 Minuten waren die „Veilchen“ aber in der Partie angekommen und spielten mit der von Schmitt geforderten Leidenschaft und Zweikampfstärke. Nach einem langen Abschlag von Tormann Männel setzte sich Hochscheidt im Strafraum durch und der Braunschweiger Matthias Henn fälschte seinen Schuss zum 1:1 ab.

In der zweiten Halbzeit ersetzte Fabian Müller den Rechtsverteidiger Pierre Le Beau. Das Spiel wurde hitziger und war von vielen kleinen Nickligkeiten und Diskussionen geprägt. Aue blieb aber bissig und zeigte sich in den Zweikämpfen souverän. Die Partie stand nach einem Elfmeterpfiff in der 74. Minute kurz vor der Wende, doch Aues Schlussmann Männel parierte den Strafstoß von Kumbela und rettete den Punkt.

Tina Hofmann, dpa

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