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Marvin Kirchhöfer nimmt Kurs auf die Formel 1 - Wüsten-Tests beflügeln den Leipziger

Marvin Kirchhöfer nimmt Kurs auf die Formel 1 - Wüsten-Tests beflügeln den Leipziger

Die Vettel-Festspiele in Abu Dhabi hat Marvin Kirchhöfer live verfolgt. Der 19-jährige Leipziger selbst testete erfolgreich auf dem Yas-Marina-Circuit, der modernsten Rennstrecke der Welt.

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Auf Kurs Königsklasse: Marvin Kirchhöfer (r.) mit seinem Renningenieur bei der Streckenbesichtigung in Abu Dhabi, wo der Leipziger erfolgreiche Testrennen des GP3-Rennstalles MW Arden absolviert. Arden gilt als Talentschmiede des Formel-1-Teams von Red Bull.

Quelle: privat

Leipzig. Kirchhöfers Kurs ist klar auf die Formel 1 gerichtet. Wie LVZ-Online exklusiv berichtete, könnte dabei der GP3-Rennstall MW Arden den Weg ebnen, der Talente für Red-Bull-Racing aufbaut.

Den nunmehr vierfachen Meister in der Königsklasse hat der Jung-Champion schon mal bei einer Auszeichnungsveranstaltung getroffen. Nette Worte, Small Talk, wie das eben so ist. Am Wochenende war Überflieger Sebastian Vettel für Youngster Marvin Kirchhöfer wieder zum Greifen nahe. Doch mehr als einen Tribünen-Blick vom Hessen gab es diesmal für den Sachsen nicht. Dennoch schwärmte Kirchhöfer vom Aufenthalt im arabischen Emirat, von den Testfahrten: "Das ist ein Highlight in meinem Leben." Bereits Ende September war das Toptalent mit einer Test-Wildcart des Automobil-Weltverbandes FIA in Abu Dhabi unterwegs.

Anfragen aus der Formel 1 (Juniorkader) gab es für den souveränen ATS-Formel3-Cup-Sieger Marvin Kirchhöfer bereits. Nun folgte die Einladung des unter niederländischer Lizenz startenden GP3-Rennstalls MW Arden. "Interesse besteht von einigen Teams. Aber konkrete Gespräche sind noch nicht geführt worden", sagte Jens Werner aus dem Kirchhöfer-Management.

Chef von MW Arden ist Christian Horner. MW steht für Mark Webber. Der 37-Jährige landete am Sonntag - von der Pole Position gestartet - hinter Teamkollege Sebastian Vettel. Ein neuer Star ist möglicherweise Marvin Kirchhöfer, der bislang von der ADAC Stiftung Sport und Deutschen Post Speed Academy unterstützt wird. Es würde doch passen, wenn neben den RB-Fußballern auch ein Formel-1-Fahrer für Leipzig in der Erfolgsspur ist.

Nicht neu: Wer im Fokus stehen will, muss die Hausaufgaben top erledigen. Industriekaufmann-Azubi Kirchhöfer gelang das bei den Testfahrten hervorragend. Statt der gewohnten 240 PS unter der Haube seines Boliden waren es 400 PS, die beherrscht werden mussten. Viermal ging es auf die Strecke. Viermal verbesserte der junge Pilot seine Zeiten.

Die gestrigen Vormittagsrunden beendete Marvin Kirchhöfer auf Platz sieben von 26 Fahrern, darunter einige mit GP3-Erfahrung. Fünfter wurde Emil Bernstorff. Den 20-jährigen Briten kennt der Leipziger nur allzu gut. Beide fuhren 2013 im Formel3-Cup für Lotus. Bernstorff belegte Platz drei hinter dem dominanten Champion. Die gestrige Nachmittagsfahrt brachte Kirchhöfer Rang fünf. Heute testet er bei Russian Time.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.11.2013

Kerstin Förster

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