Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Mehr als 30.000 Zuschauer feiern große Rennsteiglaufparty im Thüringer Wald

Mehr als 30.000 Zuschauer feiern große Rennsteiglaufparty im Thüringer Wald

Nach Auskunft der Veranstalter vom GutsMuths-Rennsteiglaufverein haben im Laufe des Tages mehr als 30.000 Läuferinnen, Läufer und Zuschauer den Sportplatz in Schmiedefeld zum Mekka des thüringischen Breitensports gemacht.

Schmiedefeld. Das im Herbst des vergangenen Jahres umgebaute Zielgelände des Rennsteiglaufes hat seine erste Bewährungsprobe überstanden.

Wie es sich für einen ordentlichen Rennsteiglauf gehört, ist pünktlich zum Zieleinlauf der Siegerin des Intersport-Marathons ein kräftiges Gewitter inklusive eines prasselnden Regenschauers über Schmiedefeld, dem Zielort des ostdeutschen Kultlaufes im Thüringer Wald, nieder gegangen. Jörg Brömel, Cheforganisator vom GutsMuths-Rennsteiglaufverein, freute sich vor allem darüber, „dass sich die baulichen und infrastrukturellen Maßnahmen, die wir im vergangenen Jahr am Zielgelände rund um den Sportplatz vorgenommen haben, wirklich gelohnt haben. Der plötzlich einsetzende Starkregen hat zu keinen Beeinträchtigungen für Läuferinnen und Läufer geführt.“

Auch der Atmosphäre im Zielgelände konnte das Unwetter nichts anhaben. „Ich muss wirklich lange überlegen, wann ich in der Vergangenheit hier jemals eine solch gigantische Stimmung erlebt habe“, zeigte sich Jörg Brömel begeistert.

Mit den Österreichern Carola Bendl-Tschiedel (Siegerin Supermarathon) und Klemens Huemer (Sieger Supermarathon), dem Briten Matthew Lynas (2. Platz; Supermarathon) und dem Äthiopier Rashe Buggaa (3. Platz Thüringen-Halbmarathon) haben sich vier Starter, die nicht in Deutschland geboren sind, einen Platz auf dem Podium gesichert.

Das ausländische Interesse am Rennsteiglauf ist ungebrochen. Dies belegt auch die Statistik aller gemeldeten Teilnehmer. Diese kommen in diesem Jahr aus 35 Nationen – das bedeutet Rekord. So viele  Läufer aus verschiedenen Ländern nahmen laut Veranstalter noch nie am Traditionslauf teil.

Die Marathon-Distanz der Männer wurde wie im vergangenen Jahr von Thüringer Läufern beherrscht. Zum zweiten Mal in Folge gewann Alexander Fritsch (Lok Arnstadt) den Klassiker. Mit Jan Burzik (Laufladen Jena), Marian Münster (Lok Arnstadt) und Andrè Fischer (Uni Jena) liefen drei weitere Thüringer unter die besten sechs des Marathons. „In diesem Jahr war es viel schwerer, als 2010“, beschreibt Alexander Fritsch seinen Start-Ziel-Sieg. „Ich bin von Beginn an mein eigenes Rennen gelaufen und zum Ende hin hatte ich richtig zu tun. Die vielen Fans unterwegs trieben mich aber immer weiter.“

Ähnlich wie der Supermarathon der Frauen wurde auch der Marathon von der späteren Siegerin dominiert. Anja Jacob vom VSC Klingenthal lief mit beeindruckenden elf Minuten Vorsprung vor der nächsten Konkurrentin nach 43,5 Kilometern als Erste durchs Ziel. „Es hat sich bewährt, dass ich mich ganz allein auf mich konzentriert habe und mich nicht um die Konkurrenz gekümmert habe“, erläutert die Marathonsiegerin von 2009 ihr Erfolgsrezept.

Den Thüringen-Halbmarathon mit insgesamt 5.888 gestarteten Teilnehmern konnte der für die SG Spergau (Leuna) angetretene Sven Weyer für sich entscheiden. Weyer, der zum zweiten Mal am Rennsteiglauf teilnahm (2006; 3. Platz), sieht das Geheimnis für den Erfolg in seiner Erfahrung als Bergläufer. „Die Berge und Anstiege hinauf habe ich mächtig Druck gemacht und damit versucht, die Spitze zu behaupten, was ja perfekt gelungen ist.“

Auf den Plätzen folgte Phillip Willaschek von der LG Ohra-Hörselgas vor dem äthiopischen Asylbewerber Rashe Buggaa (Coburger Turnerschaft), der angibt, noch nie einen solchen großen Wettkampf bestritten zu haben und von der grandiosen Stimmung auf der Strecke und im Zielgelände überwältigt war. Die gebürtige Suhlerin Helene Jacob setzte sich bei der Frauenkonkurrenz auf dem „Kurzen“ knapp vor der Biathletin Juliane Döll durch. Die Oberhoferin hat zwar seit Jahren einen Podestplatz adoptiert, der Sprung ganz nach oben aufs Siegertreppchen ist ihr aber auch in diesem Jahr nicht geglückt. Franziska Stebner  vom LC Paderborn belegte den dritten Platz. Den hatte sie übrigens auch schon zum 36. GutsMuths-Rennsteiglauf im Jahr 2008 belegt.

red.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr

Aktionslogo Sportlerwahl Landkreis Leipzig 2016

Kreissportbund Landkreis Leipzig, Sparkasse und Leipziger Volkszeitung suchten die besten Sportler 2016. mehr

Alle Wettquoten zu Spielen von RB Leipzig gibt es bei SmartBets.