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Mission erste Bundesliga: Christian Prokop bittet SC DHfK Leipzig zum Saisonauftakt

Mission erste Bundesliga: Christian Prokop bittet SC DHfK Leipzig zum Saisonauftakt

Christian Prokop kennt seine Aufgabe in Leipzig. „Das Ziel ist der zeitnahe Aufstieg in die erste Bundesliga“, sagte der neue Trainer der DHfK-Handballer. Am Sonnabend geht er diese Mission an und bittet seine Männer zum ersten Training.

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Christian Prokop mit Freundin Sabrina und Tochter Anna.

Quelle: Regina Katzer

Leipzig. Einen Tag später stellt sich ab 10 Uhr die Mannschaft auf dem Testfeld der Universität hinter der Ernst-Grube-Halle bei einem Sommerfest vor.

Der 34-Jährige hat am Mittwoch sein Lager in Leipzig aufgeschlagen. Gemeinsam mit Freundin Sabrina und der elf Wochen jungen Tochter Anna bezieht er gerade eine Wohnung in Gohlis. Noch stapeln sich dort die Kisten, die ihm Vereinspartner Uwe Pein mit einem Lastwagen von Essen nach Sachsen fuhr. In dem früheren Kasernenkomplex hat Prokop bereits zwei seiner Spieler kennen gelernt. Auch René Boese und Pavel Prokopec wohnen dort.

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Leipzig. Christian Prokop kennt seine Aufgabe in Leipzig. „Das Ziel ist der zeitnahe Aufstieg in die erste Bundesliga“, sagte der neue Trainer der DHfK-Handballer. Am Sonnabend geht er diese Mission an und bittet seine Männer zum ersten Training. Einen Tag später stellt sich ab 10 Uhr die Mannschaft auf dem Testfeld der Universität hinter der Ernst-Grube-Halle bei einem Sommerfest vor.

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Leipzig hatte der gebürtige Köthener eigentlich gar nicht als neuen Arbeitgeber im Blick. „Ich wollte mit Essen den direkten Wiederaufstieg schaffen“, so der bisherige Tusem-Trainer. Alle Leistungsträger hätten beim Ruhrpott-Club noch einen Vertrag bis 2014 gehabt. Gleich mehrere Spieler verließen dennoch den Verein, auch weil die Essener finanzielle Sorgen plagen. Ole Rahmel heuerte in Erlangen an, Hannes Lindt zog es nach Bietigheim. Da kam für Prokop die Anfrage von DHfK-Aufsichtsratsmitglied Stefan Kretzschmar gerade recht. Beide kennen sich aus gemeinsamen Magdeburger Zeiten. Kretzschmar war dort Sportdirektor, als Prokop die Youngsters des SCM in der zweiten Liga trainierte.

Große Überzeugungsarbeit musste der frühere Nationalspieler nicht leisten. „Ich habe Leipzig stets beobachtet, ein ambitioniertes Team mit großem Potential“, findet der Sachsen-Anhalter. Als Einstand brachte er Kreisspieler Bastian Roschek mit zu den Grün-Weißen. Der 22-Jährige trainierte im vergangenen Jahr schon als Perspektivspieler in Essen mit, ging aber für Rheinhausen in der dritten Liga auf Torejagd. Roschek soll Thomas Oehlrich ersetzen, der frühstens im November nach seiner Verletzung wieder spielen kann.

Einstelliger Tabellenplatz im ersten Jahr

Der Kader des SC DHfK ist in diesem Jahr breit aufgestellt. „Wenn alle fit sind und auch Eric Jacob wieder dabei ist, haben wir 18 Mann an Bord“, so Prokop. In seiner ersten Amtszeit will er mindestens einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. Auf einen genauen Zeitpunkt für den Aufstieg wollte sich der 34-Jährige noch nicht festlegen.

Einige Spieler kennt er nur vom Videostudium. Torhüter Rudd Tovas gehört dazu. Der Norweger ersetzt Igor Levshin und Prokop freut sich auf ihn. „Was ich bisher von ihm gesehen habe war schon spektakulär“, berichtet er.

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Macht auch als Handwerker eine gute Figur: Christian Prokop.

Quelle: Regina Katzer

Philipp Weber hat er dagegen schon in Magdeburg ausgebildet. Der 19-Jährige ist noch an der Schulter verletzt, soll aber im August wieder mit der Mannschaft trainieren und dann mit Matthias Gerlich das Angriffsduo im linken Rückraum bilden, während Pavel Prokopec die Abwehr stabilisieren soll. Für die rechte Seite haben die Leipziger Maximilian Jonsson aus Hildesheim geholt. „Der wirft extrem hart“, weiß sein Übungsleiter.

Die Favoritenrolle schiebt Prokop allerdings der Konkurrenz zu. Erlangen, Neuhausen und Friesenheim sieht er am Ende der Saison weit vorn. Vielleicht mischt auch Großwallstadt mit.

Mit dem SC DHfK geht Prokop im Juli und August in zwei Trainingslager. Mit im Gepäck hat er auch Tipps des beurlaubten Uwe Jungandreas. „Wir schätzen uns sehr und haben uns im Juni bei der Verlängerung der A-Lizenz getroffen“, verriet der Übungsleiter, der sich wie Jungandreas als Vertreter der klassischen Handball-Schule sieht und viel Wert auf Athletik legt.

Sein Debüt in Leipzig gibt Christian Prokop am 6. August beim Testspiel gegen die SG LVB in der Sporthalle Brüderstraße. In der Arena sitzt er erstmals in der ersten Runde des DHB-Pokals auf der Bank. Der Termin für den Vergleich mit Henstedt-Ulzburg steht noch nicht fest und entscheidet sich zwischen dem 21. und 24. August.

Matthias Roth

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