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Mister Spock beamt sich zum Heimsieg im Leipziger Scheibenholz

8000 Zuschauer beim Galopprenntag Mister Spock beamt sich zum Heimsieg im Leipziger Scheibenholz

Die Rennbahn-Tribüne war erneut ausverkauft, an den Wettkassen bildeten sich lange Schlangen. Knapp 8000 Besucher strömten am Sonntag zum Familienrenntag ins Scheibenholz. Auch einen Leipziger Triumph konnten sie dabei bejubeln.

Tausende besuchten den Familienrenntag im Scheibenholz.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Es läuft derzeit einfach rund bei Marco Angermann. Leipzigs einziger Galopptrainer hatte am Sonntag auch auf seiner Heimbahn wieder einmal allen Grund zur Freude. Beim Familienrenntag feierte der 48-Jährige bereits seinen fünften Saisonerfolg. Mit René Piechulek im Sattel galoppierte der im Scheibenholz trainierte Wallach „Mister Spock“ im Ausgleich IV über die Sprintdistanz von 1300 Metern zu seinem ersten Sieg. „Er hat sich in allen Rennen gesteigert, war jetzt mal reif. Auch die neue Trainingsbahn hat dazu sicher ihren Teil beigetragen“, urteilte Angermann. Er durfte sich mit Besitzerin und Rennvereins-Schatzmeisterin Renate Lindemeyer vom Stall Sonnenschein über die Siegprämie von 2000 Euro freuen. Der haushohe Rechnungsfavorit ließ nach einem sechsten Platz beim Saisondebüt am 1. Mai an gleicher Stelle diesmal nichts in seinem Wohnzimmer anbrennen.

Familienrenntag: Tausende fanden am Sonntag den Weg ins Leipziger Scheibenholz. (Bilder: Dirk Knofe)

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Bei herrlichen Spätsommertemperaturen herrschte rund um den Führring und an den Totokassen dichtes Gedränge. Rund 8000 Besucher strömten trotz Konkurrenz durch diverse andere Sportevents auf die Rennbahn – doppelt so viele wie im Vorjahr, als der Familienrenntag noch an einem Samstag stattfand. Die Tribüne war am dritten Renntag des Jahres erneut ausverkauft. „Der Besucherzuspruch ist sensationell. Man merkt, dass sich allmählich ein immer jünger werdendes Stammpublikum etabliert“, zeigte sich Scheibenholz-Geschäftsführer Alexander Leip rundum zufrieden. Mit einem Wettumsatz von 120.000 Euro, davon etwa die Hälfte auf der Bahn, wurde der Vorjahreswert um ein Fünftel gesteigert.

10.000-Euro-Jackpot mehrfach geknackt

Spock-Reiter Piechulek beamte sich auch im Hauptrennen ganz oben aufs Podest. Mit dem Außenseiter „I do“ holte der 28-jährige Dessauer im Sachsenlotto-Cup die Siegprämie von 7000 Euro für den österreichischen Stall von Klaus Kogler über die Ausdauerdistanz von 3050 Metern. Noch erfolgreicher war am Sonntag nur Eugen Frank. Auf „Garina“, „Loulou’s Jackpot“ „Elora Princess“ hatte der 36-Jährige in den insgesamt acht Rennen dreimal die Nase vorn. Nichts mit der Entscheidung zu tun hatte der Kölner allerdings auf der Angermann-Stute „New Fortuna“ im Scheibenholz-Cup, in dem es für die Wetter bei einem Vierer-Treffer den garantierten Jackpot von 10.000 Euro gab – der gleich mehrfach geknackt wurde. Bei dieser Premiere im Scheibenholz lief „Southern Dancer“ mit Fernando Guanti im Sattel allen davon und konnte das von „New Soul“, „Flying Princess“ und „Gonscharga“ angeführte Zehnerfeld hinter sich lassen.

Auch ein Maskotottchenrennen stand zum Familienrenntag wieder auf dem Programm. Mit dem Sieg hatte der LVZ-Schlingel, der im Vorjahr noch die Erdmännchen-Nase vorn hatte, diesmal jedoch nichts zu tun. Auch das neue Scheibenholz-Zugpferd „Toto“, das nach einem Namensvoting auf LVZ.de von sportlichen Rennbahn-Leiter Stephan Buchner getauft wurde, blieb beim Sieg des AOK-Maskottchens Putzi chancenlos.

Nächstes Jahr wieder fünf Renntage geplant

Eine Fortsetzung im nächsten Jahr ist wahrscheinlich. So wie es im Scheibenholz mit den Besucherzahlen bergauf geht, könnte es dann statt des reduzierten 2015er-Programms mit vier Renntagen wieder fünf Termine geben. Das verriet Rennbahn-Chef Leip im Gespräch mit LVZ.de. „Auch über einen After-Work-Renntag am Abend denken wir wieder nach“, so der ehemalige Wettunternehmer. Zunächst steht am kommenden Wochenende aber das Essensfestival „Eat, Eat, Eat“ auf dem Programm, in dem alle Leipziger Partnerstädte kulinarische Spezialitäten auf dem Rennbahn-Gelände präsentieren. Galoppiert wird erst wieder am 17. Oktober – dann steigt das große Saisonfinale.

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