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Mit Magdeburgs Philosophie - neuer DHfK-Torwarttrainer Wieland Schmidt im Gespräch

Mit Magdeburgs Philosophie - neuer DHfK-Torwarttrainer Wieland Schmidt im Gespräch

Die Handballer des SC DHfK können sich über eine weitere Neuverpflichtung für die kommende Saison freuen. Wieland Schmidt (56), der ehemalige Weltklasseschlussmann aus Magdeburg, gehört künftig zum Team - als Trainer der Torhüter.

Leipzig. Frage: Wird der SC DHfK eine Magdeburger Filiale? Trainer Sven Strübin und Aufsichtsrats-Mitglied Stefan Kretzschmar spielten wie Sie einst für den SCM.

Wieland Schmidt: Vielleicht sollen wir noch einen guten Kreisläufer aus Magdeburg holen. Ingolf Wiegert zum Beispiel. Das war jetzt ein Scherz, denn Ingolf ist sicher ein bisschen zu alt dafür. Und dass mit Sven, Kretzsche und mir jetzt drei ehemalige Magdeburger im Boot sind, ist auch ein bisschen Zufall, denn ich wohne ja schon seit sehr vielen Jahren in Leipzig und werde mich jetzt also um die Torhüter des SC DHfK kümmern - vom Nachwuchs bis zur ersten Mannschaft. Aber die Magdeburger Spiel-Philosophie vertrete ich noch immer. Genau wie Sven und Kretzsche. Oder auch Erik Göthel, der als ehemaliger Magdeburger Rechtsaußen ebenfalls beim SC DHfK mitarbeitet und den Sie in Ihrer Aufzählung vergessen haben.

Göthel hat sächsische und Leipziger Handball-Wurzeln, zählt also nur bedingt als Magdeburger.

Er hat aber auch unsere Erfahrung mitbekommen. Magdeburger Philosophie hieß schon immer: gute Torhüter, leichte Tore erzielen, ein schnelles Spiel nach vorne anstreben. Wer das beherrscht und wenig Fehler dabei macht, kann viel erreichen.

Wann beginnen Sie Ihre Arbeit?

In der Vorbereitung auf die neue Saison werde ich einsteigen. Ich werde auch noch in der Frauen-Nationalmannschaft die Torhüterinnen betreuen. Darum hat mich Bundestrainer Rainer Osmann gebeten. Bei den DHfK-Spielen werde ich mit auf der Bank sitzen. Den Job will ich aber Sven Strübin ganz bestimmt nicht streitig machen. Ich finde, er leistet mit seinen 22 Jahren richtig gute Arbeit.

Wird die gute Arbeit zum Aufstieg in die Regionalliga führen?

Das hoffe ich doch sehr und davon gehe ich auch aus. Die Mannschaft  aus Oebisfelde, Gegner in den Auf-stiegsspielen zur Regionalliga, kenne  ich allerdings nicht. Dazu kann ich  wirklich nichts sagen, auch wenn sie  wie ich aus Sachsen-Anhalt kommt. Aber da der SC DHfK das Rückspiel  zu Hause hat, sollte es schon klappen.

Wie stark ist die DHfK-Mannschaft?

Das wird sich zeigen. Ich bin gespannt auf die neue Saison und freue mich sehr darauf.

Weil sie mit dem Aufstieg in die zweite Bundesliga endet?

Das werde ich jetzt nicht bestätigen, weil man das nie mit Gewissheit sagen kann. Wichtig wird sein, dass sich die Mannschaft stabilisiert und einen sicheren Mittelplatz anstrebt. Ich halte nichts davon, gleich vom Durchmarsch zu sprechen. Wir sollten ordentliche Aufbau-Arbeit leisten. Wenn es nicht auf Anhieb mit dem Aufstieg klappt, ist das nicht außergewöhnlich. Die Fans sollen merken, dass etwas passiert, dass in der Grube-Halle richtig die Post abgeht. Ich finde es gut, wenn etwas aufgebaut werden soll und bin mir da mit Stefan Kretzschmar absolut einig, dass Leipzig ein traditionsreicher Standort ist. Ich kann mich schließlich noch an viele spannende und erstklassige Spiele hier erinnern.

Reicht die Unterstützung der Sponsoren aus, um an diese Traditionen anzuknüpfen?

Es hat sich doch schon einiges getan, und ich glaube schon, dass noch einige dazukommen und ein sicherer Etat zusammengestellt wird.

Interview: Winfried Wächter

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